Barcamp Hamburg 2008 BCHH08 (Samstag)

Da ich noch keinen Schlafplatz gefunden hatte, bin ich Freitag um 23:45 von Mainz mit der Bahn los und habe versucht im Zug zu pennen. Um kurz nach 7 kam ich total zerknittert in Hamburg an, hab noch am Bahnhof nen Kaffee getrunken und bin dann in richtung Otto Versand. Ich kam relativ zeitig an und die Vorbereitungen gingen grad erst los. Aber es hatten sich schon 20 Camper eingefunden. Da ich immernoch fertig war, hatte ich kein Problem damit zu warten. Irgendwann hatte ich dann mein Namensschildchen, Wlan zugang und T-shirt stieß vor zum Kaffee. Da ich wirklich niemanden kannte, habe ich mich einfach an nen Tisch dazu gestellt und lernte einen DocInsider kennen (Ärztebewertungsportal) dann gings auch schon los, erst gabs ne kurze Begrüßung und Einführung und dann kam jeder, der eine Session machen wollte auf die Bühne und stellte sie kurz vor. Es gab zwar auch ein paar, bei den ich kein Wort verstanden hatte, aber am Ende hatte ich ne Liste mit 15 Sessions und fand mich selber auf der Bühne.

Erst habe ich mir ne session über GTD (getting things done) angeschaut, ist wohl ne Standardsession über die Macht der Todo Listen. Dann noch eine über Weltverbessern 2.0 (Fundraising für NGOs). Hier gabs wenig neues für mich zu erfahren.

Dann war ich aber in der Session von Ralf Appelt:

Session zum Thema “Bildung & social Software – Chancen, Gefahren, Herausforderungen & Möglichkeiten” mit ca. 15 Teilnehmern gegeben. Mit sehr heterogenen Vorerfahrungen (Diplompädagogen, Lehrer, Studenten, Schüler, Softwareentwickler, …) haben wir im Wesentlichen Erfahrungen ausgetauscht. Das war hochspannend, denn im Vergleich zu vielen anderen Veranstaltungen, auf denen ich mich zu diesem Thema austausche waren die technischen Vorkenntnisse offensichtlich auf einem überdurchschnittlichen Niveau.
Entsprechend konnten wir uns schnell auf kulturelle und pädagogische Fragestellungen einlassen. Für mich war es ein sehr interessanter Austausch. Die Hürden social Software für Bildungsprozesse zu nutzen scheinen in Unternehmen und Bildungseinrichtungen stets die gleichen zu sein:

  • Mangelnde Kenntnis der Mehrwerte
  • Angst vor Machtverlust (durch teilen von Wissen)
  • Angst vor Fehlern
  • Angst vor Mehrarbeit

http://www.loveitorchangeit.com/2008/11/23/bildungssession-beim-barcamp-hamburg/

-> Alte internetweißheit, wenns schon wo anders steht, dann nicht nochmal schreiben. Also vielen Dank Ralf

Dann hat mich die Session zu einem Bilderkennungsdienst via mms von Dr. Michael Alger

mms mit Bild an 4242, wer will kanns ausprobieren, bei Vodafon ist es kostenlos* (*Datennutzung beachten) http://www.otello.com/demo.jsp

motiviert und ich habe meine erste spontan Session gehalten, zum Thema Tagging Everything

und es waren ein paar interessierte Leute dabei. Die Idee ist gut angekommen, leider habe ich keinen gefunden der es umsetzt aber immerhin weiß ich jetzt das die Leute von Kaywa cool drauf sind und werde den mal ne Mail schicken.

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