Archiv für die Kategorie ‘Bildung und Wissen’

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Donnerstag, 14. Mai 2009

für alle, die zum ersten mal vom Projekt “Glanzunion” gehört haben gibts hier den Rückblick.

Aber jetzt wollen wir auch schon nach vorne blicken.

Erst mal gibt es einige Vorträge um uns einen Überblick auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen, zusätzlich habe ich Interviews mit Personalverantwortlichen bei Parasol Island, RiseFX, Unexpected, Double Negative, MPC, Scanline und fiftyeight geführt die uns deren Sichtweise auf das Thema bieten.

Als nächsten Schritt würde ich gerne einen monatlichen Freelancer-Stammtisch starten (der auch ohne mich stattfinden kann) um den regionalen Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen anzuregen. Dabei soll es jeweils zum Start einen kurzen Vortrag von wechselnden Teilnehmern geben. Danach gibts dann Kaffee und Kuchen oder im Notfall auch Bier.

Für die Kommunikation zwischen den Stammtischen gibts für den Übergang forum.glanzunion.de, es sollte aber das Ziel sein eine funktionale gemeinsame Webseite zu erstellen.

Um das Thema Freelancerei auch überregional ins Gespräch zu bringen werde ich im Laufe des nächsten Monats mal die Interviews veröffentlichen. Ausserdem ist ein Filmercamp in Zusammenarbeit mit Hackermovies geplant bei dem ich ne Session über das Thema halten werde und hoffentlich weitere Gleichgesinnte finde.

Termine: (weiterlesen…)

Ich weiß, dass ich nichts weiß

Montag, 20. April 2009

Mein Kopf ist nach dem educamp in Ilmenau wieder abgeschwollen und es wird Zeit für ein Fazit.

Die Orga war super, hab mich sehr willkommen gefühlt und es gab bei der Pflicht keine Patzer. Bei der Kür gabs nen sehr leckeren Kaffee und viele Sessions wurden live gestreamt und können jetzt bei http://www.mogulus.com/educamptv angeschaut werden, leider aber nicht alle.

Ansonsten waren die Teilnehmer sehr spannend. Ich musste erst mal feststellen das ich eigentlich garnicht so richtig in den etablierten Bildungssektor reinpasse bzw. wie ich dann später merkte, dies auch viele Vorteile hatte. Durch meinen Weg Realschule, Fachabi Gestaltung und jetzt Medien-Design Diplom kam ich nie mit den formalen Regeln der Wissenschaft in Berührung. Ich weiß auch jetzt noch nicht genau wie diese Regeln lauten, habe aber zumindest mal einen Einblick in das System bekommen. Die vielen Geschichten über die Machtkämpfe um Titel und Autorität machen aber auch keine Lust tiefer darein einzusteigen. Ich habe auch meine Erfahrungen von Peng und dem Studiengang Medien-Design eingebracht und weil das Thema EduPunk auch ein Motto der Veranstaltung war, wurde das mehrfach als Beispiel dafür bezeichnet. Dass wir einen externen Blog für die interne Kommunikation haben und uns selber um Workshops kümmern reicht also schon aus um Punk zu sein. Wenn ich jetzt aber genauer darüber nachdenke ist jeder Teilnehmer ein EduPunk, schon alleine weil sich jeder eine eigene Meinung zu allen Themen bildete und nicht nach Professoren suchte, die ihm sagen was richtig oder flasch ist. Auch das ich teilnehmen durfte ist nach dem “alten Paradigma” schon Punk!

Allgemein habe ich mich bei meiner Sessionauswahl mit der Struktur des Wissenssektor beschäftigt und so einen ersten Einblick bekommen. Ich glaube es ist der falsche Ansatz die Hochschulen ändern zu wollen. Eigeninitiative und öffentliche Veröffentlichung sind das Mittel der Wahl. Wenn erst mal genug freies Wissen verfügbar ist, müssen die Universitäten von sich heraus darauf reagieren, wenn sie nicht den Rückhalt der Wirtschaft und der Bevölkerung verlieren wollen. Es geht nicht darum die alten Mauern einzureißen, es reicht wenn die Hochschulen von sich aus die Tore öffnen, damit das Wissen sich ungehindert rein und raus bewegen kann.

I am a hard bloggin' scientist. Read the Manifesto.

In keinem Bereich lässt sich ohne zu betrügen so viel Rendite erzielen wie bei der Bildung. Die Werkzeuge und viele Grundlagen sind schon frei zugänglich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich immer mehr freie oder wirtschaftliche Initiativen Anteile an diesen Potenzialen sichern.

Trotz aller Punkatitüden werde ich mich jetzt aber erst mal um mein Diplom-Kolloquium kümmern.

An alle Educamper, vielen Dank für das Event, ich würde mich freuen, wenn ihr bei den Kommentaren ein paar Links zu den BildungsInitiativen hinterlassen würdet.

Reputation 2.0 (Educamp Sessions)

Samstag, 18. April 2009

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Reputation 2.0
Was bringt mir eine Veröffentlichung wenn Google sie nicht findet?

Fragestellung: Werden Verlinkungen langfristig die Funktion von Fachpublikationen einnehmen?

(Kurze Einführung und dann Diskussion)

Sonntag 19.April 2009 11:15 Raum Elfenbein Turm

Livestreaming:
http://www.mogulus.com/educamptv3

Bücher:
Georg Franck – Ökonomie der Aufmerksamkeit
Edward Bernays – Propaganda
Friebe, Lobo – Wir nennen es Arbeit

Auf dem Weg zum EduCamp in Ilmenau

Freitag, 17. April 2009

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Als ich im Herbst 2008 zum ersten mal von Barcamps gehört habe, zog das educamp direkt meine Aufmerksamkeit auf sich. Was liegt bei der Idee des Barcamps näher, als über Bildung zu quatschen. Und da ich mich bei meiner Diplomarbeit zumindest am Rande mit Bildung beschäftigt habe freue ich mich jetzt, noch mehr darüber zu erfahren.

Aber ich komme nicht mit leeren Hirnhälften nach Ilmenau, irgend ne Session werde ich wohl machen, aber dann halt spontan. Hier sind ein paar Ansätze die mir grad kamen:

  • Wie wird man Doktorand (Diskussion)
    • Von dem Thema habe ich leider keine Ahnung, aber ich bin während meiner Diplomarbeit auf den Geschmack gekommen und würde gerne ein Doktorarbeit über die Kommunikationsstrukturen von Peng und der Glanzunion (vielleicht ergänzt um eine Hochschule) schreiben. Ich werde mal versuchen rauszufinden wie ich das am besten anstelle.
  • Wissensvermittlung in Freelancer Kollektiven
    • Hier geht es um die Frage wie man in der Konkurrenz Situation am besten mit seinem wertvollsten Kapital umgeht.
  • Du kannst die Hochschule nicht verändern, die Hochschule verändert dich
    • Nachdem ich 5 Jahre in der Hochschulpolitik war, hat sich nichts verändert. Immer die selben Ausreden und mangelnde Kompetenz verhindern eine Weiterentwicklung mancher Hochschule. Wenn es gut läuft ist das in meinen Augen nicht systembedingt, sonder es trafen zufällig die richtigen Leute aufeinander. Als Ausweg blieb uns nur die Probleme an der Hochschule vorbei zu lösen.

Bloggen und Rss Workshop: Blogübersicht

Montag, 23. März 2009

Am Freitag habe ich bei meinem Bloggen und RSS Workshop bereits angekündigt mal meine abonnierten RSS Feeds zu veröffentlichen. Da ich die leider nicht als Liste exportieren konnte hats etwas gedauert. Manche dieser Seiten verfolge ich schon seit Jahren, ein paar habe ich erst neulich entdeckt. Blogs ohne Update in 2009 habe ich nicht gelistet, ebenso wie ein paar privatere Blogs.

Allgemein abonniere ich sehr viele Blogs, sobald ich nen spannenden Beitrag gelesen habe. Wenn da dann nichts nachkommt lösche ich sie aber wieder aus meinem Reader.

Die meisten dieser Blogs habe ich durch Skypekontakte oder andere Blogs entdeckt, aber ab und zu schaue ich auch bei http://www.deutscheblogcharts.de vorbei.

Viel Spaß beim Stöbern

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Filmmaking Camp

Mittwoch, 04. März 2009

Eigentlich wollte ich nur kurz nen paar Sachen mit Daniel bezüglich des Filmmakingcamps klären. Keine zwei Stunden später hatten wir ein vierseitiges Konzept für ein Filmmaking Camp im Sommer in Mainz zusammen.

Zielsetzung

  • Filmemacher aus dem deutschsprachigen Raum sollen sich an einem Wochenende treffen, austauschen und kennen lernen damit langfristig mehr hochwertige Projekte realisiert werden können.
  • Festes jährliches Event etablieren
  • Regionale Treffen anregen
  • Eine reale Community von Lowbudget-Indiefilmern soll entstehen
  • Prämisse: Keine abstrakten Sachen (Gelaber), sonder sofort verwertbare Tipps, Tricks, Inspirationen


Inhalte

  • Making Of
  • Tricks und Workshops – (Profis vermitteln ihr Wissen, bspw Stotz, Steffen usw.)
  • Softwaretutorials
  • Schauspielführung
  • Hands On aktuelle Technik
  • Licht, Kamera, Ton Workshops
  • Diskussionen über Story
  • Drehbuchlesungen
  • Arbeiten beim Film

Ich freu mich. Aber bevor das nen tolles Event wird, muss noch ne Menge getan werden. Wer also Zeit und Lust hat sich zu beteiligen kann sich ja bei mir melden. Es gibt auch den einen oder anderen SCHEIN zu verdienen ;)

Überflieger

Dienstag, 17. Februar 2009

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Überflieger:
Warum manche Menschen erfolgreich sind — und andere nicht

In seinem Buch erklärt Malcolm Gladwell warum Wunderkinder nicht vom Himmel fallen. Manche haben mehr Talent als andere, aber sobald man genug Talent hat machen der persönliche Ehrgeiz und die Einstellung zu Autoritäten den Unterschied. Da diese beiden Faktoren sehr stark von der Familie beeinflusst werden, versucht er damit auch die Klassenunterschiede zu erklären. Der letzte und oft wichtigste Faktor ist aber der Zufall. Es ist wichtig zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Man kann also Erfolg nicht exakt planen, wenn man aber seine Zeit nicht ausschließlich vor dem Fernseher verbringt, stehen die Chancen besser am richtigen Ort zu sein.

Die 10.000h Erfahrung die man in einem Bereich haben muss, bevor man etwas beherrscht habe ich gleich heute Morgen in einer Blitzumfrage bei Parasol überprüft. Ergebniss: jeder hat die Stunden erreicht. Aber auch Zufälle und Familienerfahrung haben zu ihrer Karriere beigetragen.

Mir selber habe ich die Frage schon letzte Nacht gestellt.
Aber fangen wir mit den Zufällen an. Denn diese führten zu den 10.000h Praxis die nötig waren um erste Jobs als Freelancer zu bekommen.

  • In der Familienrestaurant lernte ich den Umgang mit vielen verschiedenen Leuten. (Auch wenn der Sauerländer Ton etwas härter ist) Da mein Vater deshalb auf Augenhöhe mit mittelständischen Unternehmern und Bankiers verhandelte, konnte ich nebenbei lernen wie das geht. (weiterlesen…)

Pengcamp Rückblick

Samstag, 17. Januar 2009
Foto by Frank Hamm

by Frank Hamm

Wie wars beim Pengcamp, hmmm, es war kalt, sehr kalt! Und das ist auch der Grund warum ich eine Woche auf mein Resume warten lasse. Denn kurz nachdem ich wieder zuhause war wurde ich von ner Grippe mit amtlicher Bronchitis überfahren und lag die nächste Woche geplagt von Fieber und Schüttelfrost im Bett. Erst gestern ging es so langsam wieder bergauf. Und jetzt ist Zeit für ein Fazit:

Als Teilnehmer fand ich das Pengcamp sehr spannend. Denn obwohl sich nur so wenige Leute ins Pengland getraut haben, hab ich mich keine Minute gelangweilt. Und am Ende wird mit dem Mainz Wiki sogar etwas neues daraus entstehen, hat sich also gelohnt.

Also Initiator bin ich allerdings etwas enttäuscht, denn es war nicht ein Mainzer (ohne Blog) da, den ich nicht persönlich eingeladen hatte. Trotz vorberichten in der AZ und MRZ hat sich keiner zu uns getraut. Es gab vor Ort schon einige Gespräche über die Gründe, aber das werde ich nochmal in nem eigenen Post verarbeiten. Zumindest eins ist uns gelungen, wir haben alle Vorträge aufgezeichnet (vielen dank Tina) und die werden grad noch gerendert und dann Online gestellt. Dann gibts auch nochmal mehr dazu.

Barcamp Hamburg 2008 BCHH08 (Samstag)

Montag, 24. November 2008

Da ich noch keinen Schlafplatz gefunden hatte, bin ich Freitag um 23:45 von Mainz mit der Bahn los und habe versucht im Zug zu pennen. Um kurz nach 7 kam ich total zerknittert in Hamburg an, hab noch am Bahnhof nen Kaffee getrunken und bin dann in richtung Otto Versand. Ich kam relativ zeitig an und die Vorbereitungen gingen grad erst los. Aber es hatten sich schon 20 Camper eingefunden. Da ich immernoch fertig war, hatte ich kein Problem damit zu warten. Irgendwann hatte ich dann mein Namensschildchen, Wlan zugang und T-shirt stieß vor zum Kaffee. Da ich wirklich niemanden kannte, habe ich mich einfach an nen Tisch dazu gestellt und lernte einen DocInsider kennen (Ärztebewertungsportal) dann gings auch schon los, erst gabs ne kurze Begrüßung und Einführung und dann kam jeder, der eine Session machen wollte auf die Bühne und stellte sie kurz vor. Es gab zwar auch ein paar, bei den ich kein Wort verstanden hatte, aber am Ende hatte ich ne Liste mit 15 Sessions und fand mich selber auf der Bühne.

Erst habe ich mir ne session über GTD (getting things done) angeschaut, ist wohl ne Standardsession über die Macht der Todo Listen. Dann noch eine über Weltverbessern 2.0 (Fundraising für NGOs). Hier gabs wenig neues für mich zu erfahren.

Dann war ich aber in der Session von Ralf Appelt:

Session zum Thema “Bildung & social Software – Chancen, Gefahren, Herausforderungen & Möglichkeiten” mit ca. 15 Teilnehmern gegeben. Mit sehr heterogenen Vorerfahrungen (Diplompädagogen, Lehrer, Studenten, Schüler, Softwareentwickler, …) haben wir im Wesentlichen Erfahrungen ausgetauscht. Das war hochspannend, denn im Vergleich zu vielen anderen Veranstaltungen, auf denen ich mich zu diesem Thema austausche waren die technischen Vorkenntnisse offensichtlich auf einem überdurchschnittlichen Niveau.
Entsprechend konnten wir uns schnell auf kulturelle und pädagogische Fragestellungen einlassen. Für mich war es ein sehr interessanter Austausch. Die Hürden social Software für Bildungsprozesse zu nutzen scheinen in Unternehmen und Bildungseinrichtungen stets die gleichen zu sein:

  • Mangelnde Kenntnis der Mehrwerte
  • Angst vor Machtverlust (durch teilen von Wissen)
  • Angst vor Fehlern
  • Angst vor Mehrarbeit

http://www.loveitorchangeit.com/2008/11/23/bildungssession-beim-barcamp-hamburg/

-> Alte internetweißheit, wenns schon wo anders steht, dann nicht nochmal schreiben. Also vielen Dank Ralf

Dann hat mich die Session zu einem Bilderkennungsdienst via mms von Dr. Michael Alger

mms mit Bild an 4242, wer will kanns ausprobieren, bei Vodafon ist es kostenlos* (*Datennutzung beachten) http://www.otello.com/demo.jsp

motiviert und ich habe meine erste spontan Session gehalten, zum Thema Tagging Everything

und es waren ein paar interessierte Leute dabei. Die Idee ist gut angekommen, leider habe ich keinen gefunden der es umsetzt aber immerhin weiß ich jetzt das die Leute von Kaywa cool drauf sind und werde den mal ne Mail schicken.

Pengland und das Web 2.0

Donnerstag, 20. November 2008

Nachdem ich mich erst mal riesig gefreut habe, dass wir Geritt für das Pengcamp werben konnten, habe ich mir auch nen paar Gedanken zu seinem Kommentar gemacht

Ich beschreibe das alles nur deshalb so ausführlich, weil PENG bisher nicht in der üblichen Web2.0-Landschaft aufgetaucht ist.*

*link

Das hier soll jetzt keine Gegendarstellung sein, denn im Grunde sind wir in der großen 2.0_Welt nur ein kleines Licht, was aber nicht heißen soll, dass wir mit dem ganzen Kram nichts am Hut haben. Durch unsere Umstellung der Webseite auf WordPress, konnten wir die Kommunikation nach aussen sehr vereinfachen. Allerdings haben wir uns sehr bewusst dafür entschieden keine Meinungen zu vertreten. Da sich Peng aus ganz unterschiedlichen Leuten mit verschiedenen Zielen und Wertvorstellungen zusammensetzt, würde dies nur zu unendlichen Diskussionen und Stress führen. Aber auf der anderen Seite haben wir unsere Mitglieder klar zum Betreiben eigener Blogs ermutigt, auf der sie ihre Meinung zu Veranstaltungen frei äußern sollen.

Und das spannende dabei ist die Resonanz. Denn diese Blogs werden zum größten Teil von Menschen aus dem Firstlifeumfeld verfolgt. Sie sind eine Ergänzung der Offline Kommunikation. Die Leute lesen mit, schreiben aber selten Kommentare, sondern sprechen einen eher beim nächsten Treffen oder in Skype darauf an. Aber für euch A-Blogger fällt auch was davon ab, denn die Leute merken, dass Sie die vielen Seiten garnicht überblicken können und erkennen das Wunder des RSS readers. Und wenn der einmal eingerichtet wurde, folgen schnell weitere Blogs, die man vorher nur sporadisch besucht hat.

Das mag für die Hardcore User vielleicht bescheuert klingen, aber mir ist erst vor kurzem bewusst gewurden, was hier seit Jahrzehnten für ne krasse Entwickung stattfindet. Nicht Wikipedia ist das der Beweis, dafür dass der Mensch eher hilft als zerstört. Sondern schon alleine, dass soviele Menschen, wenn auch nur sehr ineffizient, das Internet nutzen können und dass ohne es von Lehrern oder Eltern beigebracht bekommen zu haben. Es ist der Beweis für Firstlife viral Education. ;) Die Idee und Kulturtechnik Internet entwickelt und verbreitet sich nicht weil Konzerne oder Staaten sich das so ausgedacht haben. Sondern weil Menschen die sich kennen miteinander Kommunizieren. Ganz ungezwungen hat man seinen ersten Kontakt mit dem Medium bei nem Freund und schaut ihm über die Schulter, erkennt den Nutzen und lernt freiwillig. Das es immer leichter zu bedienen ist, beschleunigt das ganze immer weiter, weil der Aufwand für den Lehrenden und Lernenden weiter sinkt. Und so geht es mit allen Folgetechniken, erst lernt man Mails im Browser zu schreiben, dann steigt der Aufwand und nen Freund schlägt vor, nutzt doch mal nen Mail Programm. Man kennt Leute die Bloggen, fragt sie wie das geht. Diese helfen kurz beim runterladen und geben erste Tipps, und dann legt man selber los. usw.

Das tolle ist dabei, dass es sich multipliziert, denn fast jeder der es gelernt hat wird zum Lehrer. Von der breiteren Fächerung der Interessen und dem dadurch entstehenden Zurücklernen will ich hier garnicht anfangen.

Aber habt ihr mal euren Internetstammbaum verfolgt, oder euren Blog Stammbaum, oder sogar euren ganzen Computerstammbaum verfolgt? Von wem habt ihr das gelernt und wem weitergegeben?

Bei mir wars mein Onkel Josef, bei dem ich zum ersten mal nen Amiga gesehen hatte. Später hat mein Vater einen 386er fürs Geschäft gekauft und ich habe immer alles ausprobiert bis sein Vetter, dass wieder in Ordnung gemacht hat. Irgendwann hatte ichs dann drauf und konnte anderen helfen. Und ab hier wirds richtig unübersichtlich, da wir ne Kneipe hatten wussten viele Gäste schnell: “Du Albert, dein Sohn macht doch was mit Computer”. Und die Kette setzt sich ewig fort.

Setzt doch einfach mal ne Offline Kette in Gange und fragt eure Computer/Internet/Blog Lehrer woher sie es gelernt haben und eure Schüler wem sie es beigebracht haben.

Das ist auch ne schöne Idee für nen Social Network oder ne Studie.

Zurück zu Peng. Ich denke Peng ist nen wichtiger Offline Multiplikator, wir bringen die Leute zusammen, damit sie sich selber helfen können.

Und wir nutzen die sozialen Medien auch ganz bewusst. Skype ist dabei in meinem persönlichen Umfeld wichtiger Träger. Wenn ich in meiner Statusmeldung schreibe, dass ein Termin stattfindet, dann wissen die Leute, ich gehe hin. Wenn ich mein Icon durch nen Logo ersetzte sage ich, dass ist mir wichtig. Dazu achten wir auch darauf, dass es OnlineFlyer, googlemaps oder Clips gibt, damit die Leute die aufmerksam werden, dies auch ohne viel Aufwand weiter kommunizieren können. Bei exercise everything haben wir mal das Experiment gemacht und auf gedruckte Flyer verzichtet. Stattdessen haben wir ganz auf Onlineflyer, Skype und nen Trailer gesetzt und es war brechend voll.

Hier ein Ausschnitt unserer Kanäle:

http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=164633705

http://gonzoverlag.blog.de/

http://blog.desainz.de

http://horst-film.de

http://glanzunion.de

http://san-kalle-sebastian.blogspot.com

http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=327514263

http://traintrampers.blogspot.com/

http://youtube.com/pengpeach

http://www.youtube.com/user/tanzmitvlad

http://www.youtube.com/user/exerciseeverything

http://www.youtube.com/user/lonjame

http://www.youtube.com/user/elkallemajor

http://blog.picol.org/

das sind lange noch lange nicht alle und viele werde ich garnicht kennen.

Update: das ging fix, zusammen mit Melih haben wir jetzt den PengSuperSexyActionNewsFeed: http://www.pengland.de/?page_id=340

Mal ne Frage an alle, gibts nen Tool mit dem ich all diese Seiten über RSS zu einem Kollektiven PengBlog zusammen fügen kann? Am besten so, dass man Seiten die einen nicht interessieren abbestellen kann?

Oder gibts nen tool, dass bei wordpress hinter jeden RSS fähigen link so nen icon setzt?