Archiv für die Kategorie ‘Organisation’

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Donnerstag, 14. Mai 2009

für alle, die zum ersten mal vom Projekt “Glanzunion” gehört haben gibts hier den Rückblick.

Aber jetzt wollen wir auch schon nach vorne blicken.

Erst mal gibt es einige Vorträge um uns einen Überblick auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen, zusätzlich habe ich Interviews mit Personalverantwortlichen bei Parasol Island, RiseFX, Unexpected, Double Negative, MPC, Scanline und fiftyeight geführt die uns deren Sichtweise auf das Thema bieten.

Als nächsten Schritt würde ich gerne einen monatlichen Freelancer-Stammtisch starten (der auch ohne mich stattfinden kann) um den regionalen Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen anzuregen. Dabei soll es jeweils zum Start einen kurzen Vortrag von wechselnden Teilnehmern geben. Danach gibts dann Kaffee und Kuchen oder im Notfall auch Bier.

Für die Kommunikation zwischen den Stammtischen gibts für den Übergang forum.glanzunion.de, es sollte aber das Ziel sein eine funktionale gemeinsame Webseite zu erstellen.

Um das Thema Freelancerei auch überregional ins Gespräch zu bringen werde ich im Laufe des nächsten Monats mal die Interviews veröffentlichen. Ausserdem ist ein Filmercamp in Zusammenarbeit mit Hackermovies geplant bei dem ich ne Session über das Thema halten werde und hoffentlich weitere Gleichgesinnte finde.

Termine: (weiterlesen…)

Peng, egal aber 200%

Donnerstag, 16. April 2009

bild-22

holla, gestern war die letzte Peng Vorstandsrunde vor der Vollversammlung und die erste Generation wird sich am 28.04. aus den Ämtern zurück ziehen. Justin, Tassilo, Melih und Christian haben im letzten Jahr ihr Diplom gemacht und müssen erst mal ihren Platz in der Arbeitswelt finden. Und auch Thomas und Anna räumen ihre Posten. Vom letzten Vorstand stehen also nur noch Lisa, Fuzzel und David zur Wahl. Eigentlich hört sich das nach ner Schwächung an, aber die alten Hasen sind ja nicht aus der Welt. Justin macht weiterhin die DokuSlam Gruppe und Tassilo hat das Capitol übernommen. Und auch Melih und Thomas stehen uns als Joker zur Verfügung. Durch die neuen Vorstandsmitglieder gewinnt Peng also eher hinzu.

Es ist sowieso auffällig wie Peng sich im letzten Jahr nicht in die Höhe, sondern viel eher in die Breite entwickelt hat. Immer mehr Themengruppen entstehen und organisieren sich selbstständig. Das Literaturfestival, Dokuslam, Everything Visible, das Dokuteam, 48H Kino, die Glanzunion und das Pengcamp/Filmercamp sind im letzten Jahr entstanden und sprechen jeweils andere Leute an.

Aber jetzt zum eigentlichen Grund meines Artikels. “Peng, egal aber 200%” der Spruch ist im Laufe des Abends entstanden und auch wenn er anfangs etwas übertrieben daherkommt beschreibt er den Umbruch ganz gut. Denn neben 100% Peng gibts jetzt mindestens genausoviel um Peng herum.

Und zu guter letzt noch etwas zu meiner Breitschlagenlassung. Ich wollte mich ja eigentlich beim Vorstand raushalten, weil ichs gut finde anderen diesen Motivationsschub zu lassen. Da aber Melih jetzt aussteigt und ich sowieso schon von Anfang an bei der Webseite mitgebastelt habe, übernehme ich das Web. Wobei ich es nicht als meine Aufgabe sehe die Internetseite zu füllen, sondern eher versuchen werde die Leute dazu zu befähigen, das selbst zu tun. Neben dieser Pflicht hatte ich mir aber eh schon eine Kür überlebt. Nach meiner Diplomarbeit werde ich mir mal mehr Funktionen für die Peng-Gruppen überlegen und versuchen diese einzubrigen. In alter Peng Tradition werde ich den Posten auch wieder mal umbennen und mache jetzt Kommunikationstechnologie. Nachdem sich die Entwicklung in die Breite als erfolgreiche Strategie erwisen hat, soll die künftige Infrastruktur diesen Wandel unterstützen. Der Pengstern in der Mitte um den sich unterschiedliche Interessenplanenten drehen.

Glanzunion Startessen

Freitag, 27. März 2009

Gestern habe ich ein paar Leute ins Pengland eingeladen, die vorher beim Freelancer Frühstück dabei waren, um die Weiterentwicklung der Glanzunion vorzustellen und ein erstes Feedback für die kommende Vorstellung zu sammeln.

Die beste Erkenntnis ist: “Die Leute haben Bock drauf” aber in einigen Bereichen gibts noch Diskussionsbedarf. Ich versuche das jetzt nochmal nachzubilden.

Der Zielsetzung gab es erst mal nichts wichtiges hinzuzufügen.

Die Idee der Vorleistung wurde auch positiv aufgenommen, sie muss eine gewisse Hürde darstellen darf aber auch nicht zu hoch angelegt werden. 3-5 Tage waren aber ok. Es gab aber noch einige Fragen wie das im Detail gelöst werden soll. Meine Ideen sind gute Ansätze, aber die Umsetzung muss noch flexibler werden.
Beim echten Geld waren die Diskussionen aber weitreichender. Ein Prozentsatz wurde großteils abgelehnt und es sollte eher ein modulares Modell ausprobiert werden. Man sollte Dienstleistungen nach belieben hinzubuchen können. Mittlerweile erscheint mir diese Lösung auch als sinnvoller, weil dadurch die Freiheit der Mitglieder stärker gewahrt wird. Außerdem entlastet das für den Anfang die Organisation. Wenn wir mit 20 Steuererklärungen anrücken, lässt sich zumindest ein Rabatt aushandeln. Und das mit sehr wenig Arbeit. Jetzt wäre noch zu klären, wie man Grundkosten finanziert. Vielleicht ein kleiner Grundbetrag im Monat.
Bei Anschaffungen würde man so verfahren: jemand der oft einen Rechner braucht kauft den Rechner alleine und kann durch eine unkomplizierte Untervermietung einen Teil der Kosten wieder hereinbekommen. Bei größeren Anschaffungen wie einer Kamera, könnte man die Nutzungszeit vorher verkaufen.

Auch beim Empfehlungssystem gab es neue Ansätze die das Ganze vereinfachen könnten. Für den Anfang wird bei jedem Nutzer (der es möchte) ein: “Kennst du noch wen?” Knopf eingefügt. Man fragt also direkt ein oder mehrere Mitglieder nach Tipps und Vorschlägen.

Das Rangsystem wurde teilweise abgelehnt und auch eine Workshop-Pflicht ist nicht gewünscht. Trotzdem fanden die meisten es gut, dass wir Workshops veranstalten.

Darüber, dass wir es anderen leicht machen die Idee zu kopieren wurde kaum diskutiert. Keiner wollte die Glanzunion abschotten. Dafür kam ein Vorteil des Ansatzes heraus, den ich selber garnicht auf dem Schirm hatte. Wenn man das Netzwerk verlässt, verliert man nicht das Recht an seiner investierten Arbeit.

Zusammenfassung:
Wir sollten erst mal mit einer sehr reduzierten Version des Netzwerks anfangen. Bei der nächsten Präsentation werde ich nur die Kerngedanken vorstellen. Die Detaillösungen in meiner Diplomarbeit dienen als Diskussionsgrundlage und sollten höchstens angeteasert werden.
Als nächsten Schritt möchten wir einen monatlichen Freelancer Stammtisch einführen, der über die Webseite koordiniert werden kann. Auf dieser Webseite werde ich meine Ansätze dann zur Diskussion stellen (jeder kann auch andere Ideen ergänzen). Entwickeln sich Ideen soweit, dass sie von einem Großteil der Mitglieder getragen werden, wird das Konzept erweitert. Bei Erweiterungen die optional sind kann aber auch eine kleine Gruppe einfach loslegen.

Der Abend ermöglichte mir einen neuen Blick auf meine Diplomarbeit. Bisher sind alle Konzepte sehr stark auf meine Erfahrung zurück zu führen. Ich habe die perfekte Organisation für mich entwickelt. Das stellt meine Arbeit jetzt nicht grundlegend in Frage, aber man sollte es dazu sagen.

Vielen dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt.

Abgabe unter Vorbehalt

Freitag, 13. März 2009

so, grad hab ichs hinter mich gebracht und einen Ausdruck meines DiplomWikis bei Frau S. abgegeben. Naja, so richtig wollte sie die Arbeit nicht haben, aber hierzu mein “Gedächtnisprotokoll”

Ich: “Ich würde gerne was abgeben.”
Frau S.: “Bestimmt die Diplomarbeit?”
… “Ist die DVD da drin?”
Ich: “Nein, das ist ne Theoriearbeit”
Frau S.: “Aber Sie müssen doch ne DVD abgeben”
Ich: “Ich habe mir gestern extra nochmal die Diplomordnung angesehen, da steht nichts von einer DVD”
Frau S.: “Ich kenne die Diplomordnung nicht, aber alle geben ne DVD ab, wer ist ihr Prüfer?”
Ich: “Professor Pulch”
Frau S.: “Den werde ich mal fragen, ich nehme die Arbeit aber nur unter Vorbehalt an.”

Erst auf dem Rückweg ist mir klar geworden, wie dreist dieser “Vorbehalt” ist. Sie kennt weder die Prüfungsordnung oder hat sie griffbereit, noch sollte es eine Relavanz haben was “alle machen”. Naja, vielleicht bin ich auch nicht gut genug darüber informiert, was die Aufgabe eines Prüfungsamts ist und habe deshalb zu große Erwartungen gehabt.

Ne andere Geschichte ist, dass selbstgebrannten CDs und DVDs eine so kurze Lebenszeit vorausgesagt wird, das wohl keine der Abgaben die 10 Jahre im Archiv übersteht.

Für alle die auf der FH Seite nicht fündig wurden, hier die Diplomordnung:
(weiterlesen…)

Followcracy

Dienstag, 06. Januar 2009

Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

Winston Churchill

Eigentlich könnten wir uns damit auch bei der Glanzunion zufriedengeben. Da wir aber über die technischen Mittel verfügen, können wir das ganze etwas flexibler und dynamischer gestallten.

Aber bevor ich jetzt mit details komme, erst mal der blick auf das Jetzt. Was ist so schlecht an der Demokratie?

  • Fast niemand kann Leute wählen die er persönlich kennt und denen er vertraut.
  • Individuelle Meinungen gehen im Durchschnitt der Partei unter
  • Zu wenig Partizipationsmöglichkeiten außerhalb von Parteien und zwischen den Wahlen

Aber jeden Tag selber abstimmen, das funktioniert ja auch nicht.

Aber in Zeiten von Social Networks und der Bloggosphäre gibt es ja auch ne paar mehr Möglichkeiten. Warum gibt man nicht jeden die Chance abzustimmen oder beliebig viele Vertreter für sich zu benennen, falls man keinen Plan, Zeit oder Lust hat.

Stimmt man selber ab, wird die Stimme gezählt. Stimmt man nicht ab, wird bei den Vertretern nach der Reihenfolge geschaut ob abgestimmt wurde und die Entscheidung wird im Falle der Wahl übernommen. Hat kein Vertreter abgestimmt, wird bei der Vertretern der Vertreter geschaut usw. bis entweder jemand abgestimmt hat oder ein Kreis entstanden ist und alle Stimmen die sich gesammelt haben werden zu Enthaltungen.

Jeder kann jederzeit seinen Vertreter wechsel, kann einsehen wie seine Stimme verwendet wurde und hat sogar die Möglichkeit für einzelne Entscheidungen abzustimmen.

Den Rest wird der Markt schon richten.

Auf Bundesebene könnte es zum Beispiel 0.1 Cent für jede Stimme die man abgibt geben. Hat jemand 100.000 Stimmen vereint bekommt er 100 Euro pro Abstimmung. Trifft er falsche Entscheidungen oder verliert aus anderen Gründen das vertrauen, so ist er schnell wieder weg vom Fenster.

Ich fänds toll, wenn ich Menschen wählen könnte, statt Parteien.

Ich werde bis zum Pengcamp nochmal versuchen nen Beispiel zu bauen. Und bin gespannt darauf ein paar Szenarien mit euch durchzusprechen.

Und warum Followcracy?
Es geht hierbei nicht um nen Führer, sondern die Leute die ihm folgen stehen im Mittelpunkt. Jeder ist frei jedem anderen zu folgen, auch sich selbst.

Corporate Culture – Open Source Netzwerk

Freitag, 02. Januar 2009

Um das Potenzial, dass in einem Freelancer Netzwerk steckt, voll auszunutzen, werden die Grundlagen der Glanzunion konsequent veröffentlicht. Denn es geht hier nicht darum den größt möglichen Profit zu erwirtschaften, sondern unser Ziel ist es, das Leben von Freelancern (im Allgemeinen) durch Technologie (Wikis, Websitemodule, Roboter die irgendwas machen) und Kultur (Vertragskram, Verhaltensregeln, Vertrauensbildende Mittel, Geld) zu vereinfachen.

Meine Beobachtungen zeigen mir, dass bei einer Organisation der Verwaltungsaufwand mit steigender Mitgliederzahl anfangs erst mal sinkt, dann aber wieder ansteigt. Ich denke ein wichtger Grund dafür ist, dass die Interessen der Beteiligten immer weiter auseinander gehen. Der Aufwand allen Anforderungen gerecht zu werden, führt zwangsläufig zu Konflikten oder faulen Kompromissen. Deshalb möchte ich das Netzwerk eher überschaubar halten. Mein Gefühl sagt mir, dass 20-40 Leute notwendig sind, damit genug dabei sind, die Verantwortung übernehmen. Ab 100 Leuten wirds aber schon schwer allen gerecht zu werden, wie weit man das nach oben ausdehnen kann, muss man ausprobieren.

Mein Plan ist es eher mit der “Glanzunion” zu starten. Jeder der zu uns passt wird erst mal aufgenommen. Ist die kritische Masse erreicht und es zeichnen sich Spannungen ab, wird über eine Aufspaltung nachgedacht.

Bsp: 150 Mitglieder (80 Designer, 30 Programmierer, 40 Sonstige)

-> Glanzunion (80 Designer + 30 Sonstige)

-> Codeunion (30Programmierer + 10 Sonstige)

Damit diese Aufspaltung möglichst reibungslos ablaufen kann, ist es wichtig, dass Sie von Anfang an nicht als Bedrohung, sondern als Chance verstanden wird. Denn die neue Organisation kann jetzt leicht, alten Balast abwerfen und sich auf Grundlage der Mutterorganisation ihre eigene Identität schaffen. Umgekehrt kannt aber auch die Mutterorganisation von ihrem Nachwuchs lernen. Anfangs werden sich die Organisationen wohl noch relativ ähnlich entwickeln, aber jede wird sich etwas besser auf den eigenen Markt anpassen. Je stärker aber die Differenzierung durch Ausgründung von neuen Netzwerken voran schreitet, desto klarer werden die Unterschiede ausfallen. Und hier liegt die Chance, denn vielleicht entwickelt die “Physikunion, Berlin” ja ein neues Modul für ihre Webseite. Jemand von der “Glanzunion, Design, Mainz” findet das Tool geil, aber die usability ist nicht vorhanden. Also schreibt er nen bessers Skin. Am Ende können sich alle über ein besseres Tool freuen. Aber nicht nur die Neugründung von Partnerorganisation ist wichtig, sondern auch der Zerfall von schwächeren Netzwerken. Dadurch, dass alle Entwicklungen veröffentlicht wurden geht nichts verloren. Ich finde es wichtig, dass es möglich ist zu scheitern. Viele Fragen lassen sich nur durch ausprobieren beantworten. Und wenn sich dann eine Lösung als sinnvoller herausstellt, sollte es nicht um Gewinner oder Verlierer gehen, sondern jeder sollte die Chance nutzen von der besseren Idee zu profitieren. Die Netzwerke mutieren und manche gehen ein, dafür überleben andere. “Netzwerk Evolution”. Es hat schon seinen Grund, dass sich dreibeinige Hunde nicht durchgesetzt haben. Aber das Gute ist, auch wenn einige Netzwerke untergehen, tun sie dies nur, weil die Mitglieder was besseres gefunden haben.

Insgeheim hoffe ich sogar, dass ich irgendwann glanzunion.de mit einem digitalen Grabstein versehen kann, weil sich was tolleres entwickelt hat. Ich wünsch uns viel Erfolg

Das bloggende SocialForumSystem

Dienstag, 16. Dezember 2008

Heureka!

Grad hat mich der Artikel von Robert Basic auf nen neuen Ansatz gebracht.

Da ichs jetzt schon 4 Tage lang nicht geschafft habe ein Konzept auszuformulieren, werfe ich einfach mal die Idee in den Raum:

Anstatt Foren und Profilseiten und Blogs getrennt voneinander zu betrachten werde ich mal eine wenig versuchen sie zu vereinen.

Satt über Foren und Unterforen stellen die Nutzerprofile das Zentrum des Dialogs dar.

Jeder kann unter seinem Namen Beiträge veröffentlichen. Mit den Tags die er Sinnvoll findet “AFX, Frage, Partikel” (Es muss eine Funktion geben, die Begriffe sinnvoll zusammen fast -> “After Effects” und “AFX”)

Zusätzlich zur Standard Tag Zeile, wird auch eine für Rechte und Aufbau erstellt. Mit der man die Sichtbarkeit, Zuordnung usw angeben kann.

Steht dort das Tag “Forum” wird der Beitrag nicht unter dem Nutzer erscheinen, sondern im Bereich Forum. G_XYZ ist der Beitrag nur für die Gruppe XYZ sichtbar. u_peter-freund schaltet es für den User peter Freund frei.

Jeder Beitrag hat ne Kommentarfunktion, die wie ein Forum aufgebaut ist, es stehen also nicht alle einfach untereinander, sonder man kann sich auch auf Kommentare beziehen.

Zudem entwickeln sich manche Gespräche sehr dynamisch, oft geht es ja nach 20 Antworten um ein Ganz anderes Thema. Deshalb sollte auch die Möglichkeit bestehen neue Beiträge aus alten heraus zu gründen. Im Alten Beitrag erscheint dann ein Link zur neuen Diskussion.

Wenn ein User als Antwort auf eine Frage jetzt einen Umfassenden Beitrag verfasst, den er gerne auch unter seinem eigenem Blog veröffentlichen möchte, schreibt er in die Rechtezeile zusätzlich Blog. (dazu kommt dann noch nen WordPress kompatibles PingBack System)

Möchte jemand zu einem privaten Gespräch einen Blogbeitrag verfassen, hat er die Möglichkeit ein Zitat zu machen. Darauf hin wird dem Zitierten der Beitrag zugeschickt und er kann es freigeben. Nach der Freigabe erscheint der Beitrag im Blog.

Man könnte auch im Code Rechte durch Tags lösen.

<only=g_xyz>Zitat</only> <only=blog>Einleitung</only>
Text für beide Gruppen

Man kann aber auch privat bloggen: Durch “Friends, Blog, g_partynasen” ist der Beitrag nur für diese Nutzer sichtbar.

Wie die Sache für den Nutzer aussieht, werde ich die Tage mal weiter durchdenken, aber hier schon mal ein paar Ansätze:

  • Position auf Startseite durch Klickstatistik für externe und durch RSS Reader die man sich Zusammenstellt für angemeldete
  • Die Häufigst verwendeten Tags werden wie Kategorien angezeigt. Klickt man ein Tag an, erscheinen die damit verknüpften tags als Unterkategorien.
  • Jeder Nutzer kann Tags vergeben und löschen (umstrittene Tags werden Grau unterlegt, ab einem Bestimmten Wert verschwinden sie wieder)
  • Beiträge können bewertet werden oder als Offtopic eingestuft werden (Auch vom Autor).
  • Der Nutzer kann bestimmen wie mit Offtopic umgegangen wird (Nix, Kennzeichen, einklappen, nicht anzeigen)
  • Neben der Volltext suche, sollte es auch eine über Tags geben.

Update: Nenn wiki muss natürlich auch rein, aber auch mit Rechten, die Verknüpfung mit dem Richtigen Wiki erfolgt dann über eine Liste mit versteckten verknüpften seiten, die nur das anzeigt, was man auch sehen darf.

Website Livetest

Dienstag, 09. Dezember 2008

Hallo zusammen,

Nachdem ich mir einige CMS, Wikis, Blogs und Foren angeschaut habe, bin ich durch das Hamburger Barcamp bei Mixxt gelandet und fand dort alles auf einmal. Angefixt von diesem doch recht einfach zu bedienenden Konzept habe ich mich dann auf die Suche nach etwas vergleichbarem für den eigenen Server gesucht.

Dabei brauche ich:

  • Blog (für die Kommunikation nach aussen)
  • Forum für Diskussionen
  • Wiki (zum Sammeln von Wissen und Links)
  • Komplexe Profilseiten
  • Ein Event Orga Tool
  • Abstimmungstools
  • Nur ein Login

Hab viele Blogs gelesen und fand mit Drupal wohl die an ehesten vergleichbare Lösung. Die installation war super einfach, aber bei der Konfiguration muss ich erst noch mal etwas rumtesten.

Wer bock hat, kann sich aber jetzt schon mal anmelden und die Aufbauarbeiten testen.

tropfen.glanzunion.de

Ich werde dann mal nen bissel mit den rechten rumspielen, ihr könnt gerne Blindtexte produzieren und alles ausprobieren.

Langfristig möchte ich bei guter Resonanz das System auch auf pengland.de und blog.desainz.de anwenden. Es wäre anzustreben, dass man auf eine gemeinsame Datenbank für Nutzernamen, Passwort und Teile der Profile zurück greifen würde.

Zerfall einplanen

Freitag, 05. Dezember 2008

hmm, wie erkläre ich das. Am besten ich fange ganz am Anfang an, nämlich bei Peng. Nachdem Peng ins zweite Jahr und das dritte Pengland eingezogen war kamen erste bestreben auf, endlich Geld mit der Arbeit zu machen (Aufwandsentschädigung). Ausserdem wurde von ein paar Mitstreitern versucht eine kommerzielle Party (gegen den Willen der meisten Mitglieder) unter dem Label von Peng zu veranstalten. Aber nachdem die Party eine unglaubliche Pleite wurde, war auch dem letzten klar, dass finanzielle Bereicherung kein Ziel von Peng sein konnte. Auf der anderen Seite stellte sich aber heraus, dass viele, die Verantwortung bei Peng übernommen haben, dadurch Jobs in verschiedenen Bereichen bekamen. Einfach weil die Leute gemerkt haben: “der kann was, auf den kann man sich verlassen.” Nachdem wir das endlich erkannt haben, war es zum einen leichter auf sein “Schmerzensgeld” zu verzichten und es entwickelte sich die Idee zu “PengPro”. … nachdem feststand, dass “PengPro” und Peng trotz aller Gemeinsamkeiten unterschiedliche Ziele verfolgten, wurde ein anderer Name gesucht … und ich einigte mich mit Melih auf “Glanzunion”.

Jetzt gibt es also schon zwei Organisationen. Jede mit eigenen Zielen und eigenen Wegen. Und warum sollte die Zukunft der Glanzunion anders weiter gehen. Der Kern der Glanzunion ist erst mal Film und Design, aber dazu passt doch auch Dokumentar Film und dazu passt doch Journalismus. Aber sobald genug Leute in diesem Bereich beheimatet sind, warum sollte man das ganze nicht abspallten? Nicht weil ich keine Journalisten dabei haben will, sondern, weil Sie in einigen Details andere Anforderungen haben als wir. Würden wir jetzt versuchen ein Angebot zu schaffen, das allen gerecht wird, würden wir uns auch einen riesigen Verwaltungsklotz ans Bein binden. Durch die Abspaltung würde für beide Gruppen dieser Balast abfallen.

Um diese Abspaltungen zu vereinfachen können die Neugründer auf die Grundlagen (website, Logo, Datenbanken usw.) zugreifen, wenn Sie im gegenzug auch ihre Weiterentwicklungen dem Rest des Netzwerk-Netzwerks zur Verfügung stellen. Durch diese gemeinsame Struktur wird eine Kooperation der Netzwerke, bzw. der Mitglieder stark vereinfacht. Ausserdem finde ich eine gemeinsame Nutzerverwaltung sinnvoll, weil so ein Wechsel des Netzwerks oder eine Mitgliedschaft in verschiedenen Netzwerken vereinfacht wird.

Unter der Zielsetzung der Gewinnkonzentration wäre dieses Vorgehen sicher zum Scheitern verurteilt, da es uns aber darum geht Kosten und Aufwand möglichst klein zu halten, fahren wir mit diesem Ansatz wahrscheinlich besser.

Projektabwicklung

Dienstag, 25. November 2008

auch wenn im Hintergrund der bchh08 Sonntag schon in Arbeit ist, will ich nochmal zurück zu meinem Diplom kommen.

Eine wichtige Frage, die immer wieder gestellt wird, ist “wie gehen wir mit Projekten um”. Denn hier gibt es einen klaren Intertessen Konflikt mit Posthäusern und Agenturen. Aber die Wirklichkeit sieht nun mal so aus, dass uns als Individuum Projekte angeboten werden (meist auf Basis persönlicher Kontakte) und wir uns irgendwie die richtigen Leute zusammen suchen. Und immer mal wieder steht man mit seinen Agenturkunden in Konflikt. Zum Glück nicht immer, denn oft wissen unsere direkten Auftraggeber garnicht welche Agenturen es gibt.

Aber Trotzdem müssen wir damit umgehen, deshalb schlage ich folgende Lösung vor:

  • Die Glanzunion beschränkt sich auf eine relativ kleine, flexible Grundausstattung (z.B. ein paar MacPro mit Adobe und FCP und einen kleinen Server mit Backup System.) Wer mehr haben will, soll selber ne Agentur oder nen Posthaus gründen.
  • Wenn Projekte zu groß für uns werden, dann rufen wir einfach bei der passenden Agentur an und arbeiten mit ihnen zusammen.

Wir kehren einfach das Prinzip um, anstatt dass wir die Festangestellten in Agenturen unterstützen. Holen wir uns die Unterstützung der Agenturen. So haben alle etwas davon. Das ganze Geschäft ist eh ein geben und nehmen. Und am Ende machen wir geilere Projekte und haben zugleich eine effektivere Auslastung für alle.