Arbeitsphilosophie

Aus Diplomarbeit

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Um den Erkenntnissen die ich zum Thema Organisation gesammelt habe Rechnung zu tragen, konzentriere ich mich bei der Umsetzung auf Bereiche die ich beherrsche.

Inhaltsverzeichnis

Jeder macht was er am besten kann

Dieser Ansatz, so simpel er auch klingen mag, bietet sowohl im Bezug auf die Qualität, als auch bei der benötigten Zeit einige Vorteile.

Das Prinzip dahinter

Wenn Jemand etwas meistert, erzielt er/sie in kurzer Zeit hochwertige und durchdachte Ergebnisse. Ein Anfänger hingegen muss sich nicht nur die Grundlagen erarbeiten, sondern auch viel Erfahrung sammeln, sprich Fehler machen, um ein Projekt abzuschließen. Oft ist es so, dass sich aber genau diese Fehler durch das ganze Projekt durchziehen und am Ende zu einem nicht vorhersehbaren Ausmass an Problemen anwachsen.

Experten ansprechen

Das größte Problem bei dieser Vorgehensweise ist, dass mir in einigen Bereichen noch die nötigen Experten fehlen, um ein vollständiges Ergebnis zu erreichen. Deshalb konzentriere ich meine Arbeit auf die Ansprache und Motivation der nötigen Experten. Dazu nutze ich meine eigenen Fähigkeiten und jene der Experten, die mir bislang zur Verfügung stehen.

Stärken nutzen

Oft wird sehr viel Zeit und Energie auf das Verbergen von Schwächen verwendet, statt sich auf seine Stärken zu konzentrieren und sich passend zu seinen Schwächen Hilfe zu suchen.

Fehler machen

Aus Fehlern kann man viel lernen. Deshalb erlaube ich mir Sachen auszuprobieren und dabei auch Fehler zu machen. Hier stellt sich oft genug die Frage, ab wann wird etwas zu einem Fehler. Die Wahrnehmung hin zu einer in diesem Sinne Experimentierfreude und Fehlertoleranz zu schulen, steht dabei im Vordergrund.

Ideen-Evolution

Wie schon Darwin feststellte, sorgte nicht exakte Planung, sondern [Survival of the fittest] *1 für die Aus- und Umformungen aller Lebewesen. Ich habe diesen Ansatz aufgegriffen und ihn auf Ideen übertragen. Ideen, die nicht an ihre Umwelt angepasst sind, sterben aus. Wobei das nicht heißen muss, dass Ideen, die sich durchgesetzt haben, grundsätzlich gut sind. Aber selbst wenn sie nur wenigen nützen, für die meisten aber große Nachteile haben, so waren sie zumindest gut an die Machtverhältnisse angepasst. Ich verfolge bei meiner Diplomarbeit den selben Ansatz: Wenn sie nicht gut genug angepasst war, muss sie verbessert werden oder stirbt. Sie darf nicht nur alleine deshalb Bestand haben, weil ich mir den Arsch abarbeite oder Geld hinterher werfe.

Transparente Manipulation

Um eine Idee erfolgreich zu vermarkten ist es notwendig, die Erkenntnisse, die ich über Propaganda, PR und Aufmerksamkeitsökonomie gesammelt habe, auch zu nutzen. Die wichtigste Vorgehensweise dabei ist, Autoritäten meiner Zielgruppe als Fürsprecher meiner Idee zu gewinnen. In der Wirtschaft ist es eine verbreitete Methode, die Leute einfach zu kaufen. Diese Vorgehensweise würde allerdings den Grundgedanken des Projekts widersprechen und ist finanziell nicht umsetzbar. Mir bleiben also nur Argumente und ein Vorgehen, dass anderen die Möglichkeit gibt, ihre eigenen Interessen im Rahmen des Projekts zu verwirklichen. Dabei werde ich bewusst auf einige Soziale Hubs zugehen und ihnen Vorschläge unterbreiten, wie sie das Projekt nutzen können, um ihre eigenen Ziele zu erreichen oder zu übertreffen. Diese Ansprachen werde ich dokumentieren.

Anmerkungen

  1. Das Zitat wurde nicht von Darwin erfunden, siehe Wiktionary
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