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Medienstrategie zur Gründung eines Freelancer Kollektivs (Glanzunion)

Um die Idee des Freelancer-Kollektivs (Glanzunion) erfolgreich zu verbreiten, ist es zunächst notwendig, eine öffentliche Diskussion über das Thema loszutreten, um sich dann als ein Anbieter zu etablieren. Dabei strebt die Glanzunion keine Exklusivität an. Auf Grund ihrer theoretischen Basis muss sie die Praxis erst noch lernen. Um diesen langwierigen Prozess nicht alleine zu beschreiten, stellen wir unsere Grundlagen frei zur Diskussion, Verwendung oder Veränderung und legen so einen weiteren Grundstein für die neue OpenScource-Organisations-Kultur.

Medien

Durch meine Mitarbeit als Admin bei verschiedenen Webseiten, konnte ich tiefe Einblicke in den Umgang mit Informationen bei den Besuchern erlangen. So bekommen besonders kurze Beiträge oder Beiträge mit Fotos oder Videos mehr Aufmerksamkeit. Lange Texte werden nur von wirklich Interessierten vollständig gelesen. Deshalb wurde schnell klar, wie wichtig es ist, die Idee der Freelancer-Kollektive audiovisuell zu verbreiten, weil man so potenziell viel mehr Leute erreichen kann.

Neben diesen "Teasern" ist es ebenso wichtig, Medien und Events anzubieten, bei denen man sich kennen lernen und austauschen kann.

Umsetzung

Wichtiger als die Machart, ist bei der Verbreitung von Information die Relevanz (Aufmerksamkeitsökonomie). Ist eine Information besonders wichtig für Einige, ist die Form anfangs erst mal egal, sie muss nur ein Mindestmaß an Qualität erreichen.

Im zweiten Quartal 2008 habe ich, mit Hilfe von Anna Schoderer an einem Abend ein RED Calculator auf Basis von JavaScript gebaut. http://red.glanzunion.de/ dazu habe ich später noch ein Mac Widget erstellt. Da es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Tool noch nicht gab, hatte ich in nur 2 Monaten 300 Downloads des Widgets und 2000 Zugriffe auf den Rechner. Was bei damals 1500 verkauften Red Kameras eine sehr gute Verbreitung in der Zielgruppe ist. Neben der Bekanntheit des Tools hat sich nebenbei die Bekanntheit der Glanzunion in der Zielgruppe und das Pageranking verbessert. Als ich auf der IBC in Amsterdamm war, kannten viele, bis hin zum RED Chef, das Widget.

Auf Grundlage dieser Erfahrung werde ich auch die Entwicklung der Glanzunion aufbauen. Hier ist es wichtig Relavanz zu schaffen, indem man das Thema in der Öffentlichkeit diskutiert. Bei der Verbreitung von wikit.org verwende ich den umgekehrten Ansatz. Hier wähle ich ein Thema aus, das in der Zielgruppe bereits große Relevanz hat. BarCamps. Bisher gibt es für dieses Konzept noch keine visuelle Erklärhilfe. Diese möchte ich anbieten und selbst zum Teil der Diskussion über BarCamps werden lassen.

Jede meiner geplanten und bereits umgesetzten Maßnahmen würde bei detaillierter Ausarbeitung ein eigenes Diplom rechtfertigen. Zur Anregung einer öffentlichen Diskussion ist es aber erforderlich auf vielen Kanälen gleichzeitig zu agieren. Deshalb ist es sinnvoller, viele in der Umsetzung nicht perfekte Beiträge zu erarbeiten, die nicht nur ihren Inhalt in der Öffentlichkeit zur Diskussion stellen, sondern auch ihre Form. Weil ich alle Projektdateien zugänglich mache, entsteht auch die Chance, das andere den Ball aufnehmen und eine verbesserte Version des Inhalts oder der Form anbieten.

Fortentwicklung

Durch mehrere Events wird zum Einen versucht Mitglieder zu motivieren sich zu beteiligen. Das Filmmakingcamp bietet dann eine tolle Möglichkeit eine gemeinsame Aktion auf die Beine zu stellen, bei der sich potenzielle Mitglieder unter Beweis stellen können. Danach haben sich hoffentlich genug gefunden, um eine solide Basis für die Glanzunion zu haben. Neben diesem primären Ziel, soll auch eine Plattform für OpenSource-Organisationen (Wikit.org) eingeführt werden. Das wird durch das zur Verfügung stellen wichtiger Informationen (Barcamps (Clip)) gestartet und hoffentlich angenommen.

Persönliche Werkzeuge