Interview mit Philip Hansen von Parasol Island
Gestern war ich mit Justin und Gregor in Düsseldorf bei Parsol Island, um Philip Hansen zum Thema Freelancerrei zu befragen. Trotz des ganzen Chaos vom Vortag habe ich als 2. Kamera noch die HVX von der FH bekommen und wir konnten fast wie geplant drehen.
Wir haben ca. 30 Minuten Material aufgenommen und Philip hat uns mit vielen wichtigen Informationen versorgt.
Auf der Rückfahrt haben wir dann nochmal den Schnitt besprochen und es kam die spannende Frage auf in wie weit man das Interview kürzen soll. Ich selber finde lange Ausführungen gut, weil man dadurch tiefere Einblicke erlangt. Bei FXPHD habe ich mir oft 30-40min ungeschnittene Interviews oder Erklärungen angeschaut. Das Ganze hat dann eher etwas von einer Vorlesung. Die Haltung, das ein Zusammenhang sehr kompakt dargestellt werden muss, stammt noch aus der Zeit als Fernsehen das einzige Medium für Interviews war. Da nur eine sehr begrenzte Sendezeit zur Verfügung stand, mussten Inhalte möglichst kompakt und massentauglich präsentiert werden. Heute gibt es durch Videoplattformen wie Vimeo keine Einschränkungen der Sendezeiten mehr. Es können zum Einen beliebig viele Inhalte angeboten werden viel wichtiger ist aber, dass die Zielgruppe auch beliebig klein sein kann.
Mein Clip richtet sich an deutschsprachige Design und Medien-Design Freelancer/Studenten sowie andere Agenturen. Ich weiß, dass ich damit niemals in die nähe von einer Millionen Klicks komme. Es werden sich wohl auch kaum Leute mit anderen Interessen das Video ansehen. Aber für die 5.000 Interessierten sind die Informationen sehr wertvoll.
Jetzt gehts aber erst mal ans Sichten.