Probleme lösen, nicht schaffen!
Wie schon beschrieben, verhindert Verantwortungsverwaltung oft die Problemlösung. Aber viele haben Angst davor, dass bei fehlenden Verantwortlichkeiten sich niemand darum kümmert. Ich sehe das frei nach Passig und Lobo
Probleme sind wie dreibeinige Hunde, sie kommen immer zu dem, der sich um sie kümmert
und ergänze noch, wenn sich keiner drum kümmert, war das Problem nicht wichtig.
Trotzdem halte ich ein sinnvolles Problem Management für wichtig. Vielleicht auch in Form eines Wikis.
- Wer ein Problem erkennt, schreibt es auf
- Wer das Problem wichtig findet, gibt dem Problem seine Stimme (einsehbar)
- Wer einen Lösungsansatz hat, beschreibt den (inkl. Kosten auch Arbeitskosten)
- Wer bereit ist, das Geld zu investieren, kann sein Budget zur Verfügung stellen (Mehr später beim Thema Geld)
- Ist das Geld/Unterstützung zusammen, wird der Plan umgesetzt
- Problem kommt ins Archiv
Natürlich kann man auch bei jedem Schritt das Problem sofort lösen oder die Beschreibung/Lösung verbessern.
Ich halte es für absolut notwendig, dass auftretende Probleme für alle Beteiligten sichtbar sind. Große Probleme werden dann automatisch die Aufmerksamkeit vieler bekommen, kleine Probleme vielleicht von wenigen wahrgenommen.
Durch die Sichtbarkeit der “auch als Problemempfinder” ist es zudem möglich sich in einer kleinen interessierten Gruppe zusammen zu finden und das Problem zu bearbeiten/lösen.
Tags: Organisation, Problemlösung