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was bisher geschah

Mittwoch, 13. Mai 2009

Justin fand Mainz zu langweilig, deshalb schrieb er eine Mail. Er wollte einen Wohnzimmerverein gründen. Viele andere fanden Mainz auch zu langweilig… Pengparty… Gaustraße… Flachsmarktstr… die Umsätze stiegen weiter, aber auch die investierte Zeit für Peng nahm zu. Deshalb kam die Idee einer Aufwandsentschädigung auf. Doch als wir merkten, dass jeder der viel Zeit investierte an Jobs oder andere Vorteile kam, waren alle wieder glücklich. Aber aus der Erkenntnis: “Netzwerke rocken” entstand die Idee diese Netzwerke professionell zu Nutzen… FreelancerFrühstück… PengPro… FreelancerFrühstück… DP Artikel… Skypediskussion… GlanzunionDiplomarbeitBücher lesen… ganz viele Details ausarbeiten… beim Vorstellungs Essen habe ich dann 20 Interessierten das Konzept vorgestellt, darüber diskutiert und danach viele Ansätze wieder in die Schublade gepackt. Wir entschieden uns erst mal sehr klein anzufangen und dann nach Bedarf die einzelnen Punkte zu ergänzen und weiter zu entwickeln.

Glanzunion Startessen

Freitag, 27. März 2009

Gestern habe ich ein paar Leute ins Pengland eingeladen, die vorher beim Freelancer Frühstück dabei waren, um die Weiterentwicklung der Glanzunion vorzustellen und ein erstes Feedback für die kommende Vorstellung zu sammeln.

Die beste Erkenntnis ist: “Die Leute haben Bock drauf” aber in einigen Bereichen gibts noch Diskussionsbedarf. Ich versuche das jetzt nochmal nachzubilden.

Der Zielsetzung gab es erst mal nichts wichtiges hinzuzufügen.

Die Idee der Vorleistung wurde auch positiv aufgenommen, sie muss eine gewisse Hürde darstellen darf aber auch nicht zu hoch angelegt werden. 3-5 Tage waren aber ok. Es gab aber noch einige Fragen wie das im Detail gelöst werden soll. Meine Ideen sind gute Ansätze, aber die Umsetzung muss noch flexibler werden.
Beim echten Geld waren die Diskussionen aber weitreichender. Ein Prozentsatz wurde großteils abgelehnt und es sollte eher ein modulares Modell ausprobiert werden. Man sollte Dienstleistungen nach belieben hinzubuchen können. Mittlerweile erscheint mir diese Lösung auch als sinnvoller, weil dadurch die Freiheit der Mitglieder stärker gewahrt wird. Außerdem entlastet das für den Anfang die Organisation. Wenn wir mit 20 Steuererklärungen anrücken, lässt sich zumindest ein Rabatt aushandeln. Und das mit sehr wenig Arbeit. Jetzt wäre noch zu klären, wie man Grundkosten finanziert. Vielleicht ein kleiner Grundbetrag im Monat.
Bei Anschaffungen würde man so verfahren: jemand der oft einen Rechner braucht kauft den Rechner alleine und kann durch eine unkomplizierte Untervermietung einen Teil der Kosten wieder hereinbekommen. Bei größeren Anschaffungen wie einer Kamera, könnte man die Nutzungszeit vorher verkaufen.

Auch beim Empfehlungssystem gab es neue Ansätze die das Ganze vereinfachen könnten. Für den Anfang wird bei jedem Nutzer (der es möchte) ein: “Kennst du noch wen?” Knopf eingefügt. Man fragt also direkt ein oder mehrere Mitglieder nach Tipps und Vorschlägen.

Das Rangsystem wurde teilweise abgelehnt und auch eine Workshop-Pflicht ist nicht gewünscht. Trotzdem fanden die meisten es gut, dass wir Workshops veranstalten.

Darüber, dass wir es anderen leicht machen die Idee zu kopieren wurde kaum diskutiert. Keiner wollte die Glanzunion abschotten. Dafür kam ein Vorteil des Ansatzes heraus, den ich selber garnicht auf dem Schirm hatte. Wenn man das Netzwerk verlässt, verliert man nicht das Recht an seiner investierten Arbeit.

Zusammenfassung:
Wir sollten erst mal mit einer sehr reduzierten Version des Netzwerks anfangen. Bei der nächsten Präsentation werde ich nur die Kerngedanken vorstellen. Die Detaillösungen in meiner Diplomarbeit dienen als Diskussionsgrundlage und sollten höchstens angeteasert werden.
Als nächsten Schritt möchten wir einen monatlichen Freelancer Stammtisch einführen, der über die Webseite koordiniert werden kann. Auf dieser Webseite werde ich meine Ansätze dann zur Diskussion stellen (jeder kann auch andere Ideen ergänzen). Entwickeln sich Ideen soweit, dass sie von einem Großteil der Mitglieder getragen werden, wird das Konzept erweitert. Bei Erweiterungen die optional sind kann aber auch eine kleine Gruppe einfach loslegen.

Der Abend ermöglichte mir einen neuen Blick auf meine Diplomarbeit. Bisher sind alle Konzepte sehr stark auf meine Erfahrung zurück zu führen. Ich habe die perfekte Organisation für mich entwickelt. Das stellt meine Arbeit jetzt nicht grundlegend in Frage, aber man sollte es dazu sagen.

Vielen dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt.

Pengcamp Rückblick

Samstag, 17. Januar 2009
Foto by Frank Hamm

by Frank Hamm

Wie wars beim Pengcamp, hmmm, es war kalt, sehr kalt! Und das ist auch der Grund warum ich eine Woche auf mein Resume warten lasse. Denn kurz nachdem ich wieder zuhause war wurde ich von ner Grippe mit amtlicher Bronchitis überfahren und lag die nächste Woche geplagt von Fieber und Schüttelfrost im Bett. Erst gestern ging es so langsam wieder bergauf. Und jetzt ist Zeit für ein Fazit:

Als Teilnehmer fand ich das Pengcamp sehr spannend. Denn obwohl sich nur so wenige Leute ins Pengland getraut haben, hab ich mich keine Minute gelangweilt. Und am Ende wird mit dem Mainz Wiki sogar etwas neues daraus entstehen, hat sich also gelohnt.

Also Initiator bin ich allerdings etwas enttäuscht, denn es war nicht ein Mainzer (ohne Blog) da, den ich nicht persönlich eingeladen hatte. Trotz vorberichten in der AZ und MRZ hat sich keiner zu uns getraut. Es gab vor Ort schon einige Gespräche über die Gründe, aber das werde ich nochmal in nem eigenen Post verarbeiten. Zumindest eins ist uns gelungen, wir haben alle Vorträge aufgezeichnet (vielen dank Tina) und die werden grad noch gerendert und dann Online gestellt. Dann gibts auch nochmal mehr dazu.

Followcracy

Dienstag, 06. Januar 2009

Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

Winston Churchill

Eigentlich könnten wir uns damit auch bei der Glanzunion zufriedengeben. Da wir aber über die technischen Mittel verfügen, können wir das ganze etwas flexibler und dynamischer gestallten.

Aber bevor ich jetzt mit details komme, erst mal der blick auf das Jetzt. Was ist so schlecht an der Demokratie?

  • Fast niemand kann Leute wählen die er persönlich kennt und denen er vertraut.
  • Individuelle Meinungen gehen im Durchschnitt der Partei unter
  • Zu wenig Partizipationsmöglichkeiten außerhalb von Parteien und zwischen den Wahlen

Aber jeden Tag selber abstimmen, das funktioniert ja auch nicht.

Aber in Zeiten von Social Networks und der Bloggosphäre gibt es ja auch ne paar mehr Möglichkeiten. Warum gibt man nicht jeden die Chance abzustimmen oder beliebig viele Vertreter für sich zu benennen, falls man keinen Plan, Zeit oder Lust hat.

Stimmt man selber ab, wird die Stimme gezählt. Stimmt man nicht ab, wird bei den Vertretern nach der Reihenfolge geschaut ob abgestimmt wurde und die Entscheidung wird im Falle der Wahl übernommen. Hat kein Vertreter abgestimmt, wird bei der Vertretern der Vertreter geschaut usw. bis entweder jemand abgestimmt hat oder ein Kreis entstanden ist und alle Stimmen die sich gesammelt haben werden zu Enthaltungen.

Jeder kann jederzeit seinen Vertreter wechsel, kann einsehen wie seine Stimme verwendet wurde und hat sogar die Möglichkeit für einzelne Entscheidungen abzustimmen.

Den Rest wird der Markt schon richten.

Auf Bundesebene könnte es zum Beispiel 0.1 Cent für jede Stimme die man abgibt geben. Hat jemand 100.000 Stimmen vereint bekommt er 100 Euro pro Abstimmung. Trifft er falsche Entscheidungen oder verliert aus anderen Gründen das vertrauen, so ist er schnell wieder weg vom Fenster.

Ich fänds toll, wenn ich Menschen wählen könnte, statt Parteien.

Ich werde bis zum Pengcamp nochmal versuchen nen Beispiel zu bauen. Und bin gespannt darauf ein paar Szenarien mit euch durchzusprechen.

Und warum Followcracy?
Es geht hierbei nicht um nen Führer, sondern die Leute die ihm folgen stehen im Mittelpunkt. Jeder ist frei jedem anderen zu folgen, auch sich selbst.

Das bloggende SocialForumSystem

Dienstag, 16. Dezember 2008

Heureka!

Grad hat mich der Artikel von Robert Basic auf nen neuen Ansatz gebracht.

Da ichs jetzt schon 4 Tage lang nicht geschafft habe ein Konzept auszuformulieren, werfe ich einfach mal die Idee in den Raum:

Anstatt Foren und Profilseiten und Blogs getrennt voneinander zu betrachten werde ich mal eine wenig versuchen sie zu vereinen.

Satt über Foren und Unterforen stellen die Nutzerprofile das Zentrum des Dialogs dar.

Jeder kann unter seinem Namen Beiträge veröffentlichen. Mit den Tags die er Sinnvoll findet “AFX, Frage, Partikel” (Es muss eine Funktion geben, die Begriffe sinnvoll zusammen fast -> “After Effects” und “AFX”)

Zusätzlich zur Standard Tag Zeile, wird auch eine für Rechte und Aufbau erstellt. Mit der man die Sichtbarkeit, Zuordnung usw angeben kann.

Steht dort das Tag “Forum” wird der Beitrag nicht unter dem Nutzer erscheinen, sondern im Bereich Forum. G_XYZ ist der Beitrag nur für die Gruppe XYZ sichtbar. u_peter-freund schaltet es für den User peter Freund frei.

Jeder Beitrag hat ne Kommentarfunktion, die wie ein Forum aufgebaut ist, es stehen also nicht alle einfach untereinander, sonder man kann sich auch auf Kommentare beziehen.

Zudem entwickeln sich manche Gespräche sehr dynamisch, oft geht es ja nach 20 Antworten um ein Ganz anderes Thema. Deshalb sollte auch die Möglichkeit bestehen neue Beiträge aus alten heraus zu gründen. Im Alten Beitrag erscheint dann ein Link zur neuen Diskussion.

Wenn ein User als Antwort auf eine Frage jetzt einen Umfassenden Beitrag verfasst, den er gerne auch unter seinem eigenem Blog veröffentlichen möchte, schreibt er in die Rechtezeile zusätzlich Blog. (dazu kommt dann noch nen WordPress kompatibles PingBack System)

Möchte jemand zu einem privaten Gespräch einen Blogbeitrag verfassen, hat er die Möglichkeit ein Zitat zu machen. Darauf hin wird dem Zitierten der Beitrag zugeschickt und er kann es freigeben. Nach der Freigabe erscheint der Beitrag im Blog.

Man könnte auch im Code Rechte durch Tags lösen.

<only=g_xyz>Zitat</only> <only=blog>Einleitung</only>
Text für beide Gruppen

Man kann aber auch privat bloggen: Durch “Friends, Blog, g_partynasen” ist der Beitrag nur für diese Nutzer sichtbar.

Wie die Sache für den Nutzer aussieht, werde ich die Tage mal weiter durchdenken, aber hier schon mal ein paar Ansätze:

  • Position auf Startseite durch Klickstatistik für externe und durch RSS Reader die man sich Zusammenstellt für angemeldete
  • Die Häufigst verwendeten Tags werden wie Kategorien angezeigt. Klickt man ein Tag an, erscheinen die damit verknüpften tags als Unterkategorien.
  • Jeder Nutzer kann Tags vergeben und löschen (umstrittene Tags werden Grau unterlegt, ab einem Bestimmten Wert verschwinden sie wieder)
  • Beiträge können bewertet werden oder als Offtopic eingestuft werden (Auch vom Autor).
  • Der Nutzer kann bestimmen wie mit Offtopic umgegangen wird (Nix, Kennzeichen, einklappen, nicht anzeigen)
  • Neben der Volltext suche, sollte es auch eine über Tags geben.

Update: Nenn wiki muss natürlich auch rein, aber auch mit Rechten, die Verknüpfung mit dem Richtigen Wiki erfolgt dann über eine Liste mit versteckten verknüpften seiten, die nur das anzeigt, was man auch sehen darf.

Website Livetest

Dienstag, 09. Dezember 2008

Hallo zusammen,

Nachdem ich mir einige CMS, Wikis, Blogs und Foren angeschaut habe, bin ich durch das Hamburger Barcamp bei Mixxt gelandet und fand dort alles auf einmal. Angefixt von diesem doch recht einfach zu bedienenden Konzept habe ich mich dann auf die Suche nach etwas vergleichbarem für den eigenen Server gesucht.

Dabei brauche ich:

  • Blog (für die Kommunikation nach aussen)
  • Forum für Diskussionen
  • Wiki (zum Sammeln von Wissen und Links)
  • Komplexe Profilseiten
  • Ein Event Orga Tool
  • Abstimmungstools
  • Nur ein Login

Hab viele Blogs gelesen und fand mit Drupal wohl die an ehesten vergleichbare Lösung. Die installation war super einfach, aber bei der Konfiguration muss ich erst noch mal etwas rumtesten.

Wer bock hat, kann sich aber jetzt schon mal anmelden und die Aufbauarbeiten testen.

tropfen.glanzunion.de

Ich werde dann mal nen bissel mit den rechten rumspielen, ihr könnt gerne Blindtexte produzieren und alles ausprobieren.

Langfristig möchte ich bei guter Resonanz das System auch auf pengland.de und blog.desainz.de anwenden. Es wäre anzustreben, dass man auf eine gemeinsame Datenbank für Nutzernamen, Passwort und Teile der Profile zurück greifen würde.

Projektabwicklung

Dienstag, 25. November 2008

auch wenn im Hintergrund der bchh08 Sonntag schon in Arbeit ist, will ich nochmal zurück zu meinem Diplom kommen.

Eine wichtige Frage, die immer wieder gestellt wird, ist “wie gehen wir mit Projekten um”. Denn hier gibt es einen klaren Intertessen Konflikt mit Posthäusern und Agenturen. Aber die Wirklichkeit sieht nun mal so aus, dass uns als Individuum Projekte angeboten werden (meist auf Basis persönlicher Kontakte) und wir uns irgendwie die richtigen Leute zusammen suchen. Und immer mal wieder steht man mit seinen Agenturkunden in Konflikt. Zum Glück nicht immer, denn oft wissen unsere direkten Auftraggeber garnicht welche Agenturen es gibt.

Aber Trotzdem müssen wir damit umgehen, deshalb schlage ich folgende Lösung vor:

  • Die Glanzunion beschränkt sich auf eine relativ kleine, flexible Grundausstattung (z.B. ein paar MacPro mit Adobe und FCP und einen kleinen Server mit Backup System.) Wer mehr haben will, soll selber ne Agentur oder nen Posthaus gründen.
  • Wenn Projekte zu groß für uns werden, dann rufen wir einfach bei der passenden Agentur an und arbeiten mit ihnen zusammen.

Wir kehren einfach das Prinzip um, anstatt dass wir die Festangestellten in Agenturen unterstützen. Holen wir uns die Unterstützung der Agenturen. So haben alle etwas davon. Das ganze Geschäft ist eh ein geben und nehmen. Und am Ende machen wir geilere Projekte und haben zugleich eine effektivere Auslastung für alle.

Probleme lösen, nicht schaffen!

Dienstag, 18. November 2008

Wie schon beschrieben, verhindert Verantwortungsverwaltung oft die Problemlösung. Aber viele haben Angst davor, dass bei fehlenden Verantwortlichkeiten sich niemand darum kümmert. Ich sehe das frei nach Passig und Lobo

Probleme sind wie dreibeinige Hunde, sie kommen immer zu dem, der sich um sie kümmert

und ergänze noch, wenn sich keiner drum kümmert, war das Problem nicht wichtig.

Trotzdem halte ich ein sinnvolles Problem Management für wichtig. Vielleicht auch in Form eines Wikis.

  1. Wer ein Problem erkennt, schreibt es auf
  2. Wer das Problem wichtig findet, gibt dem Problem seine Stimme (einsehbar)
  3. Wer einen Lösungsansatz hat, beschreibt den (inkl. Kosten auch Arbeitskosten)
  4. Wer bereit ist, das Geld zu investieren, kann sein Budget zur Verfügung stellen (Mehr später beim Thema Geld)
  5. Ist das Geld/Unterstützung zusammen, wird der Plan umgesetzt
  6. Problem kommt ins Archiv

Natürlich kann man auch bei jedem Schritt das Problem sofort lösen oder die Beschreibung/Lösung verbessern.

Ich halte es für absolut notwendig, dass auftretende Probleme für alle Beteiligten sichtbar sind. Große Probleme werden dann automatisch die Aufmerksamkeit vieler bekommen, kleine Probleme vielleicht von wenigen wahrgenommen.

Durch die Sichtbarkeit der “auch als Problemempfinder” ist es zudem möglich sich in einer kleinen interessierten Gruppe zusammen zu finden und das Problem zu bearbeiten/lösen.

Dezentrale Organisation

Montag, 17. November 2008

Hierarchische Systeme haben den Vorteil, dass Verantwortungen klar zugeteilt sind. Man kann immer genau rausfinden wer Schuld hat, deshalb werden Probleme wie heiße Kartoffeln von einem zum nächsten gegeben, bis mal einer nicht aufpasst und sich die Finger verbrennt.

Aber am Ende des Tages gab es viel böses Blut, nen Schuldigen und ein unbearbeitets Problem, weil der ganze Tag für die Verwaltung von Verantwortung und dem Abheften der entlastenden Mails drauf ging.

Einfaches Beispiel:

Ein Eintrag auf der FH Webseite soll angepasst werden. Aber es gibt klare Verantwortungen die verhindern, dass der Eintrag selbst editiert wird. Also muss man zuerst eine Mail an den Studiengangsleiter schicken um die Zuständigkeit zu erfahren. Oft ist es nötig das Problem genauer zu beschreiben. Hat man die Zuständigkeit herausgefunden schreibt man eine Mail in der man das Problem beschreibt und hofft, dass es erledigt wird, 2, 3 Tage oder Wochen warten um dann nach erneuter Nachfrage zu erfahren, dass sich die Zuständigkeiten verändert haben und jetzt ein andere verantwortlich ist. Den schreibt man erst garnicht an, weil man aus Erfahrung weiß, das der neue Zuständige auf Anfragen erst reagiert wenn man eine Beschwerde an den Studiengangsleiter schreibt in der man dann das Problem bei der Problembehebung beschreibt, damit dieser entscheiden kann ob der Zuständige seine Aufgabe Ordnungsgemäß ausgeführt hat und im Zweifelsfall eine Mail verfasst um den Zustädigen seine Verantwortung zu verdeutlichen. Der nächste Schritt wäre jetzt beim Zuständigen für den für Webseiten Zuständigen zu erfragen wer für die Zuständigkeiten zuständig ist um von diesem zu erfahren, wer für die Zuständigkeitszuordnung zuständig ist um dort eine Zuständigkeitsänderung des Zuständigen zu erwirken.

Ich erinnere hier mal an das Problem: Ein Eintrag auf der FH Webseite soll angepasst werden.

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Wallstraße 11
Fachschaftszimmer
Tel.: 06131-28627-56

blog.desainz.de

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Und mal wieder wurden viele Worte für ein kleines Problem verschwendet.

Deshalb möchte so wenige Zuständigkeiten wie möglich zuordnen und eher Wege entwickeln Probleme zu lösen, statt neue zu schaffen.

Mehr zu dezentraler Organisation gibts auch in meiner Diplomarbeit oder dem Buch: Der Seestern und die Spinne

Empfehlungen bewerten

Samstag, 08. November 2008

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie man die vermittlung von Artists an Auftraggeber am besten regeln kann. Die Idee, dass man dies Zentral löst liegt Nahe, man könnte Themen Chefs wählen und diese leiten die Anfragen an die Artist weiter. Nachteil dieses Plans sind aber, dass die Chefs ihre Empfehlungen rein Subjektiv abgeben. Neue Mitglieder müssen im Kontakt mit den Chefs sein, damit dieser sie überhaupt vermitteln kann. Dies führt zum einen zu einer konzentration von Macht und bedeutet einen erheblichen Aufwand für die Chefs, die für diese Aufgabe auch eine Gegenleistung erhalten müssten. Was zu höheren Kosten für die Mitgliedschaft führen würde.

Auf meinen neuen Ansatz bin ich jetzt durch ein anderes Thema gekommen, das nicht minder brisant ist. Wie geben wir den Auftraggebern die Chance ihre Freelancer zu bewerten? Ich denke jeder von uns hat Firmen mit den er besser oder schlechter auskommt. Wenn ein Job nicht klappt, muss das nicht immer am Artist liegen. Aber wenn man bei seinem ersten Job gleich Pech hat, kann das einer Brandmarkung gleich kommen und die weitere Karriere stark behindern. Ausserdem würde die Diskussion über die angemessenheit der Bewertungen viel Zeit und Energie kosten.

Und hier der neue Ansatz:
Auftraggeber bieten Jobs an, darauf hin können sich die Mitglieder selber bewerben, oder man kann andere Mitglieder vorschlagen. Der Kunde sieht dann eine stets aktuelle Liste, mit den Empfehlungen und Bewerbungen. Wenn viele bei einem Artist sagen, der ist super dafür geeignet, dann wird da schon was dran sein. Allerdings würde dies alleine nur die Vetternwirtschaft fördern. Um dies abzuschwächen kommt jetzt die Bewertung ins Spiel. Anstatt direkt die Artists zu bewerten, bekommen die Empfehler ähnlich wie bei Ebay einen Score bestehend aus Punkten für gute Empfehlungen und der Quote, also wieviel Prozent der abgegeben Empfehlungen gut waren.

Optisch könnte man dieses System bei der Suche nach Designern wie folgt umsetzen:

  • Menge (aller Empfehlungen):
    Jede Empfehlung wird individuell angezeigt. Also bei 5 Empfehlungen erscheinen hinter dem Artist 5 Sterne
  • Größe (der einzelnen Empfehlungen):
    Je nach Anzahl der guten Empfehlungen wird das Icon größer.
  • Farbe (der einzelnen Empfehlungen):
    Diese repräsentiert die Quote in einer Skala von Grün (100%) nach Rot (0%). Wobei ich keinen linearen Farbverlauf nutzen würde, sondern im oberen Prozentbereich stärkere Veränderungen vornehmen würde.

Zusätzlich zur manuellen Empfehlung würde ich ein automatisches System einführen. Man kann einem Artist also auch für verschiedene Bereiche einer Dauerempfehlung aussprechen.

Vorteile dieses Systems:

  • Niemand muss sich ausschließlich um die Verwaltung der Mitglieder kümmern
  • Neueinsteiger haben eher eine Chance
  • Jeder kann eine zweite Chance bekommen
  • Keine Konzentration von Macht
  • Die Leute werden sich genauer überlegen wen sie vorschlagen