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Filmmaking Camp

Mittwoch, 04. März 2009

Eigentlich wollte ich nur kurz nen paar Sachen mit Daniel bezüglich des Filmmakingcamps klären. Keine zwei Stunden später hatten wir ein vierseitiges Konzept für ein Filmmaking Camp im Sommer in Mainz zusammen.

Zielsetzung

  • Filmemacher aus dem deutschsprachigen Raum sollen sich an einem Wochenende treffen, austauschen und kennen lernen damit langfristig mehr hochwertige Projekte realisiert werden können.
  • Festes jährliches Event etablieren
  • Regionale Treffen anregen
  • Eine reale Community von Lowbudget-Indiefilmern soll entstehen
  • Prämisse: Keine abstrakten Sachen (Gelaber), sonder sofort verwertbare Tipps, Tricks, Inspirationen


Inhalte

  • Making Of
  • Tricks und Workshops – (Profis vermitteln ihr Wissen, bspw Stotz, Steffen usw.)
  • Softwaretutorials
  • Schauspielführung
  • Hands On aktuelle Technik
  • Licht, Kamera, Ton Workshops
  • Diskussionen über Story
  • Drehbuchlesungen
  • Arbeiten beim Film

Ich freu mich. Aber bevor das nen tolles Event wird, muss noch ne Menge getan werden. Wer also Zeit und Lust hat sich zu beteiligen kann sich ja bei mir melden. Es gibt auch den einen oder anderen SCHEIN zu verdienen ;)

Pengcamp Rückblick

Samstag, 17. Januar 2009
Foto by Frank Hamm

by Frank Hamm

Wie wars beim Pengcamp, hmmm, es war kalt, sehr kalt! Und das ist auch der Grund warum ich eine Woche auf mein Resume warten lasse. Denn kurz nachdem ich wieder zuhause war wurde ich von ner Grippe mit amtlicher Bronchitis überfahren und lag die nächste Woche geplagt von Fieber und Schüttelfrost im Bett. Erst gestern ging es so langsam wieder bergauf. Und jetzt ist Zeit für ein Fazit:

Als Teilnehmer fand ich das Pengcamp sehr spannend. Denn obwohl sich nur so wenige Leute ins Pengland getraut haben, hab ich mich keine Minute gelangweilt. Und am Ende wird mit dem Mainz Wiki sogar etwas neues daraus entstehen, hat sich also gelohnt.

Also Initiator bin ich allerdings etwas enttäuscht, denn es war nicht ein Mainzer (ohne Blog) da, den ich nicht persönlich eingeladen hatte. Trotz vorberichten in der AZ und MRZ hat sich keiner zu uns getraut. Es gab vor Ort schon einige Gespräche über die Gründe, aber das werde ich nochmal in nem eigenen Post verarbeiten. Zumindest eins ist uns gelungen, wir haben alle Vorträge aufgezeichnet (vielen dank Tina) und die werden grad noch gerendert und dann Online gestellt. Dann gibts auch nochmal mehr dazu.

Noch Plätze frei

Freitag, 09. Januar 2009

Jeah, nur noch ein paar Stunden, dann startet das Pengcamp,

ich freu mich :)

Powerpoint Karaoke im Pengland

Freitag, 05. Dezember 2008

Gestern war Powerpoint Karaoke im Pengland und ich bin von der Resonanz mehr als begeistert. Über 50 Leute waren da (auch dank David, ders bei der Stuz gepostet hat) und die Stimmung war toll. Anfangs mussten wir selber herhalten und ein paar Folien vorlegen. Aber dann kamen auch ein paar Gäste aus sich heraus. 1 1/2 Stunden und 15 Vorträge später stand der Gewinner fest.

Fazit:

Für nur 4 Stunden Vorbereitungszeit wars nen Hammerevent, der Preis wäre nicht nötig gewesen. In wieweit Wodka zur Stimmung beigetragen hat, muss noch empirisch untersucht werden. Das raussuchen der Folien im Vorfeld war sinnvoll, wobei auch die Livesuchen bei Slideshare gut gepasst haben und den spontanen Charakter des Events nochmal unterstrichen hat. Auch konnte ich schon mal das Pengcamp anfeaturen und werde bestimmt ein paar Gesichter wieder sehen.

Barcamp Hamburg 2008 BCHH08 (Samstag)

Montag, 24. November 2008

Da ich noch keinen Schlafplatz gefunden hatte, bin ich Freitag um 23:45 von Mainz mit der Bahn los und habe versucht im Zug zu pennen. Um kurz nach 7 kam ich total zerknittert in Hamburg an, hab noch am Bahnhof nen Kaffee getrunken und bin dann in richtung Otto Versand. Ich kam relativ zeitig an und die Vorbereitungen gingen grad erst los. Aber es hatten sich schon 20 Camper eingefunden. Da ich immernoch fertig war, hatte ich kein Problem damit zu warten. Irgendwann hatte ich dann mein Namensschildchen, Wlan zugang und T-shirt stieß vor zum Kaffee. Da ich wirklich niemanden kannte, habe ich mich einfach an nen Tisch dazu gestellt und lernte einen DocInsider kennen (Ärztebewertungsportal) dann gings auch schon los, erst gabs ne kurze Begrüßung und Einführung und dann kam jeder, der eine Session machen wollte auf die Bühne und stellte sie kurz vor. Es gab zwar auch ein paar, bei den ich kein Wort verstanden hatte, aber am Ende hatte ich ne Liste mit 15 Sessions und fand mich selber auf der Bühne.

Erst habe ich mir ne session über GTD (getting things done) angeschaut, ist wohl ne Standardsession über die Macht der Todo Listen. Dann noch eine über Weltverbessern 2.0 (Fundraising für NGOs). Hier gabs wenig neues für mich zu erfahren.

Dann war ich aber in der Session von Ralf Appelt:

Session zum Thema “Bildung & social Software – Chancen, Gefahren, Herausforderungen & Möglichkeiten” mit ca. 15 Teilnehmern gegeben. Mit sehr heterogenen Vorerfahrungen (Diplompädagogen, Lehrer, Studenten, Schüler, Softwareentwickler, …) haben wir im Wesentlichen Erfahrungen ausgetauscht. Das war hochspannend, denn im Vergleich zu vielen anderen Veranstaltungen, auf denen ich mich zu diesem Thema austausche waren die technischen Vorkenntnisse offensichtlich auf einem überdurchschnittlichen Niveau.
Entsprechend konnten wir uns schnell auf kulturelle und pädagogische Fragestellungen einlassen. Für mich war es ein sehr interessanter Austausch. Die Hürden social Software für Bildungsprozesse zu nutzen scheinen in Unternehmen und Bildungseinrichtungen stets die gleichen zu sein:

  • Mangelnde Kenntnis der Mehrwerte
  • Angst vor Machtverlust (durch teilen von Wissen)
  • Angst vor Fehlern
  • Angst vor Mehrarbeit

http://www.loveitorchangeit.com/2008/11/23/bildungssession-beim-barcamp-hamburg/

-> Alte internetweißheit, wenns schon wo anders steht, dann nicht nochmal schreiben. Also vielen Dank Ralf

Dann hat mich die Session zu einem Bilderkennungsdienst via mms von Dr. Michael Alger

mms mit Bild an 4242, wer will kanns ausprobieren, bei Vodafon ist es kostenlos* (*Datennutzung beachten) http://www.otello.com/demo.jsp

motiviert und ich habe meine erste spontan Session gehalten, zum Thema Tagging Everything

und es waren ein paar interessierte Leute dabei. Die Idee ist gut angekommen, leider habe ich keinen gefunden der es umsetzt aber immerhin weiß ich jetzt das die Leute von Kaywa cool drauf sind und werde den mal ne Mail schicken.

Pengland und das Web 2.0

Donnerstag, 20. November 2008

Nachdem ich mich erst mal riesig gefreut habe, dass wir Geritt für das Pengcamp werben konnten, habe ich mir auch nen paar Gedanken zu seinem Kommentar gemacht

Ich beschreibe das alles nur deshalb so ausführlich, weil PENG bisher nicht in der üblichen Web2.0-Landschaft aufgetaucht ist.*

*link

Das hier soll jetzt keine Gegendarstellung sein, denn im Grunde sind wir in der großen 2.0_Welt nur ein kleines Licht, was aber nicht heißen soll, dass wir mit dem ganzen Kram nichts am Hut haben. Durch unsere Umstellung der Webseite auf WordPress, konnten wir die Kommunikation nach aussen sehr vereinfachen. Allerdings haben wir uns sehr bewusst dafür entschieden keine Meinungen zu vertreten. Da sich Peng aus ganz unterschiedlichen Leuten mit verschiedenen Zielen und Wertvorstellungen zusammensetzt, würde dies nur zu unendlichen Diskussionen und Stress führen. Aber auf der anderen Seite haben wir unsere Mitglieder klar zum Betreiben eigener Blogs ermutigt, auf der sie ihre Meinung zu Veranstaltungen frei äußern sollen.

Und das spannende dabei ist die Resonanz. Denn diese Blogs werden zum größten Teil von Menschen aus dem Firstlifeumfeld verfolgt. Sie sind eine Ergänzung der Offline Kommunikation. Die Leute lesen mit, schreiben aber selten Kommentare, sondern sprechen einen eher beim nächsten Treffen oder in Skype darauf an. Aber für euch A-Blogger fällt auch was davon ab, denn die Leute merken, dass Sie die vielen Seiten garnicht überblicken können und erkennen das Wunder des RSS readers. Und wenn der einmal eingerichtet wurde, folgen schnell weitere Blogs, die man vorher nur sporadisch besucht hat.

Das mag für die Hardcore User vielleicht bescheuert klingen, aber mir ist erst vor kurzem bewusst gewurden, was hier seit Jahrzehnten für ne krasse Entwickung stattfindet. Nicht Wikipedia ist das der Beweis, dafür dass der Mensch eher hilft als zerstört. Sondern schon alleine, dass soviele Menschen, wenn auch nur sehr ineffizient, das Internet nutzen können und dass ohne es von Lehrern oder Eltern beigebracht bekommen zu haben. Es ist der Beweis für Firstlife viral Education. ;) Die Idee und Kulturtechnik Internet entwickelt und verbreitet sich nicht weil Konzerne oder Staaten sich das so ausgedacht haben. Sondern weil Menschen die sich kennen miteinander Kommunizieren. Ganz ungezwungen hat man seinen ersten Kontakt mit dem Medium bei nem Freund und schaut ihm über die Schulter, erkennt den Nutzen und lernt freiwillig. Das es immer leichter zu bedienen ist, beschleunigt das ganze immer weiter, weil der Aufwand für den Lehrenden und Lernenden weiter sinkt. Und so geht es mit allen Folgetechniken, erst lernt man Mails im Browser zu schreiben, dann steigt der Aufwand und nen Freund schlägt vor, nutzt doch mal nen Mail Programm. Man kennt Leute die Bloggen, fragt sie wie das geht. Diese helfen kurz beim runterladen und geben erste Tipps, und dann legt man selber los. usw.

Das tolle ist dabei, dass es sich multipliziert, denn fast jeder der es gelernt hat wird zum Lehrer. Von der breiteren Fächerung der Interessen und dem dadurch entstehenden Zurücklernen will ich hier garnicht anfangen.

Aber habt ihr mal euren Internetstammbaum verfolgt, oder euren Blog Stammbaum, oder sogar euren ganzen Computerstammbaum verfolgt? Von wem habt ihr das gelernt und wem weitergegeben?

Bei mir wars mein Onkel Josef, bei dem ich zum ersten mal nen Amiga gesehen hatte. Später hat mein Vater einen 386er fürs Geschäft gekauft und ich habe immer alles ausprobiert bis sein Vetter, dass wieder in Ordnung gemacht hat. Irgendwann hatte ichs dann drauf und konnte anderen helfen. Und ab hier wirds richtig unübersichtlich, da wir ne Kneipe hatten wussten viele Gäste schnell: “Du Albert, dein Sohn macht doch was mit Computer”. Und die Kette setzt sich ewig fort.

Setzt doch einfach mal ne Offline Kette in Gange und fragt eure Computer/Internet/Blog Lehrer woher sie es gelernt haben und eure Schüler wem sie es beigebracht haben.

Das ist auch ne schöne Idee für nen Social Network oder ne Studie.

Zurück zu Peng. Ich denke Peng ist nen wichtiger Offline Multiplikator, wir bringen die Leute zusammen, damit sie sich selber helfen können.

Und wir nutzen die sozialen Medien auch ganz bewusst. Skype ist dabei in meinem persönlichen Umfeld wichtiger Träger. Wenn ich in meiner Statusmeldung schreibe, dass ein Termin stattfindet, dann wissen die Leute, ich gehe hin. Wenn ich mein Icon durch nen Logo ersetzte sage ich, dass ist mir wichtig. Dazu achten wir auch darauf, dass es OnlineFlyer, googlemaps oder Clips gibt, damit die Leute die aufmerksam werden, dies auch ohne viel Aufwand weiter kommunizieren können. Bei exercise everything haben wir mal das Experiment gemacht und auf gedruckte Flyer verzichtet. Stattdessen haben wir ganz auf Onlineflyer, Skype und nen Trailer gesetzt und es war brechend voll.

Hier ein Ausschnitt unserer Kanäle:

http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=164633705

http://gonzoverlag.blog.de/

http://blog.desainz.de

http://horst-film.de

http://glanzunion.de

http://san-kalle-sebastian.blogspot.com

http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=327514263

http://traintrampers.blogspot.com/

http://youtube.com/pengpeach

http://www.youtube.com/user/tanzmitvlad

http://www.youtube.com/user/exerciseeverything

http://www.youtube.com/user/lonjame

http://www.youtube.com/user/elkallemajor

http://blog.picol.org/

das sind lange noch lange nicht alle und viele werde ich garnicht kennen.

Update: das ging fix, zusammen mit Melih haben wir jetzt den PengSuperSexyActionNewsFeed: http://www.pengland.de/?page_id=340

Mal ne Frage an alle, gibts nen Tool mit dem ich all diese Seiten über RSS zu einem Kollektiven PengBlog zusammen fügen kann? Am besten so, dass man Seiten die einen nicht interessieren abbestellen kann?

Oder gibts nen tool, dass bei wordpress hinter jeden RSS fähigen link so nen icon setzt?

Barcamping

Montag, 17. November 2008

das ich grad Vordergründig ein Barcamp plane wird einige sicher verwundern, weil ich eigentlich Diplom machen muss, aber da Wissensaustausch Kernpunkt in meinem Konzept ist, muss ich dieses Format einfach ausprobiern.

Da ich mich Anfangs nicht zu sehr in eine Nische wagen wollte, starte ich das Projekt zusammen mit Peng und Blick auf das Thema “Kommunikation”. Aber wenn der erste Test gut geht und sich hier die Idee des Barcamps verbreitet steht einem Glanzcamp nichts im Wege.

Mein hinterhältiger Plan:

Ich werde beim Pengcamp einige Themen, die mit meinem Diplom zusammenhängen, anbieten und kann hoffentlich ein Paar schlaue  Diskussionspartner gewinnen. Von dem Austausch verspreche ich mir eine Überprüfung meiner Ansätze und neue Ideen. Zudem möchte ich das Konzept der Opensource Organisation unter realen Bedingungen erproben und es nachvollziehen können, damit ich die Stärken und Schwächen dieser Form verstehe. Ich hoffe aber auch in Kontakt mit Leuten zu kommen, die sich mit Wissensökonomie beschäftigen um über diesen Austausch eine stetige Weiterentwicklung des Projekts zu ermöglichen.