Artikel mit ‘Problemlösung’ getagged
Das bloggende SocialForumSystem
Dienstag, 16. Dezember 2008Heureka!
Grad hat mich der Artikel von Robert Basic auf nen neuen Ansatz gebracht.
Da ichs jetzt schon 4 Tage lang nicht geschafft habe ein Konzept auszuformulieren, werfe ich einfach mal die Idee in den Raum:
Anstatt Foren und Profilseiten und Blogs getrennt voneinander zu betrachten werde ich mal eine wenig versuchen sie zu vereinen.
Satt über Foren und Unterforen stellen die Nutzerprofile das Zentrum des Dialogs dar.
Jeder kann unter seinem Namen Beiträge veröffentlichen. Mit den Tags die er Sinnvoll findet “AFX, Frage, Partikel” (Es muss eine Funktion geben, die Begriffe sinnvoll zusammen fast -> “After Effects” und “AFX”)
Zusätzlich zur Standard Tag Zeile, wird auch eine für Rechte und Aufbau erstellt. Mit der man die Sichtbarkeit, Zuordnung usw angeben kann.
Steht dort das Tag “Forum” wird der Beitrag nicht unter dem Nutzer erscheinen, sondern im Bereich Forum. G_XYZ ist der Beitrag nur für die Gruppe XYZ sichtbar. u_peter-freund schaltet es für den User peter Freund frei.
Jeder Beitrag hat ne Kommentarfunktion, die wie ein Forum aufgebaut ist, es stehen also nicht alle einfach untereinander, sonder man kann sich auch auf Kommentare beziehen.
Zudem entwickeln sich manche Gespräche sehr dynamisch, oft geht es ja nach 20 Antworten um ein Ganz anderes Thema. Deshalb sollte auch die Möglichkeit bestehen neue Beiträge aus alten heraus zu gründen. Im Alten Beitrag erscheint dann ein Link zur neuen Diskussion.
Wenn ein User als Antwort auf eine Frage jetzt einen Umfassenden Beitrag verfasst, den er gerne auch unter seinem eigenem Blog veröffentlichen möchte, schreibt er in die Rechtezeile zusätzlich Blog. (dazu kommt dann noch nen WordPress kompatibles PingBack System)
Möchte jemand zu einem privaten Gespräch einen Blogbeitrag verfassen, hat er die Möglichkeit ein Zitat zu machen. Darauf hin wird dem Zitierten der Beitrag zugeschickt und er kann es freigeben. Nach der Freigabe erscheint der Beitrag im Blog.
Man könnte auch im Code Rechte durch Tags lösen.
<only=g_xyz>Zitat</only> <only=blog>Einleitung</only>
Text für beide Gruppen
Man kann aber auch privat bloggen: Durch “Friends, Blog, g_partynasen” ist der Beitrag nur für diese Nutzer sichtbar.
Wie die Sache für den Nutzer aussieht, werde ich die Tage mal weiter durchdenken, aber hier schon mal ein paar Ansätze:
- Position auf Startseite durch Klickstatistik für externe und durch RSS Reader die man sich Zusammenstellt für angemeldete
- Die Häufigst verwendeten Tags werden wie Kategorien angezeigt. Klickt man ein Tag an, erscheinen die damit verknüpften tags als Unterkategorien.
- Jeder Nutzer kann Tags vergeben und löschen (umstrittene Tags werden Grau unterlegt, ab einem Bestimmten Wert verschwinden sie wieder)
- Beiträge können bewertet werden oder als Offtopic eingestuft werden (Auch vom Autor).
- Der Nutzer kann bestimmen wie mit Offtopic umgegangen wird (Nix, Kennzeichen, einklappen, nicht anzeigen)
- Neben der Volltext suche, sollte es auch eine über Tags geben.
Update: Nenn wiki muss natürlich auch rein, aber auch mit Rechten, die Verknüpfung mit dem Richtigen Wiki erfolgt dann über eine Liste mit versteckten verknüpften seiten, die nur das anzeigt, was man auch sehen darf.
Welche Wirtschaftskrise?
Samstag, 06. Dezember 2008Also eins kapiere ich überhaupt nicht, warum schieben die Medien, die Staaten und auch viele Bürger so ne Panik wegen der Finanzkrise? Was ist denn passiert, ok viele Menschen haben Geld verloren oder sogar ihr Haus, ihr Unternehmen. Bei Mercedes und vielen anderen ist Kurzarbeit angesagt. Aber mal mit nem bissel Abstand betrachtet wird es vollkommen absurd. Die Maschinen gibts ja immernoch, die Menschen haben nicht verlernt diese zu bedienen. Warum muss das jetzt zu nem Problem werden? Vielleicht haben wir einfach genug Autos? Warum bauen wir dann nicht was sinnvolleres. Und wenn alle Staaten und damit alle Bürger exterm verschuldet sind, warum nicht einfach bei Null anfangen? Einfach nen Reset machen, wenns Internet zickt machen wir das beim Router ja auch. Wie das im Detail zu lösen ist, weiß ich nicht, aber es beruhigt einfach diese Möglichkeit im Hinterkopf zu haben. Wie gesagt, die Roboter funktionieren noch und bisher hats ja in der gesamten Weltbilanz irgendwie funktioniert. Es wurden Sachen produziert und auch wenn dies auf Pump passiert ist, irgendwie hats ja geklappt.
Die Welt ist mehr als eine riesige Excel Tabelle!
Zerfall einplanen
Freitag, 05. Dezember 2008hmm, wie erkläre ich das. Am besten ich fange ganz am Anfang an, nämlich bei Peng. Nachdem Peng ins zweite Jahr und das dritte Pengland eingezogen war kamen erste bestreben auf, endlich Geld mit der Arbeit zu machen (Aufwandsentschädigung). Ausserdem wurde von ein paar Mitstreitern versucht eine kommerzielle Party (gegen den Willen der meisten Mitglieder) unter dem Label von Peng zu veranstalten. Aber nachdem die Party eine unglaubliche Pleite wurde, war auch dem letzten klar, dass finanzielle Bereicherung kein Ziel von Peng sein konnte. Auf der anderen Seite stellte sich aber heraus, dass viele, die Verantwortung bei Peng übernommen haben, dadurch Jobs in verschiedenen Bereichen bekamen. Einfach weil die Leute gemerkt haben: “der kann was, auf den kann man sich verlassen.” Nachdem wir das endlich erkannt haben, war es zum einen leichter auf sein “Schmerzensgeld” zu verzichten und es entwickelte sich die Idee zu “PengPro”. … nachdem feststand, dass “PengPro” und Peng trotz aller Gemeinsamkeiten unterschiedliche Ziele verfolgten, wurde ein anderer Name gesucht … und ich einigte mich mit Melih auf “Glanzunion”.
Jetzt gibt es also schon zwei Organisationen. Jede mit eigenen Zielen und eigenen Wegen. Und warum sollte die Zukunft der Glanzunion anders weiter gehen. Der Kern der Glanzunion ist erst mal Film und Design, aber dazu passt doch auch Dokumentar Film und dazu passt doch Journalismus. Aber sobald genug Leute in diesem Bereich beheimatet sind, warum sollte man das ganze nicht abspallten? Nicht weil ich keine Journalisten dabei haben will, sondern, weil Sie in einigen Details andere Anforderungen haben als wir. Würden wir jetzt versuchen ein Angebot zu schaffen, das allen gerecht wird, würden wir uns auch einen riesigen Verwaltungsklotz ans Bein binden. Durch die Abspaltung würde für beide Gruppen dieser Balast abfallen.
Um diese Abspaltungen zu vereinfachen können die Neugründer auf die Grundlagen (website, Logo, Datenbanken usw.) zugreifen, wenn Sie im gegenzug auch ihre Weiterentwicklungen dem Rest des Netzwerk-Netzwerks zur Verfügung stellen. Durch diese gemeinsame Struktur wird eine Kooperation der Netzwerke, bzw. der Mitglieder stark vereinfacht. Ausserdem finde ich eine gemeinsame Nutzerverwaltung sinnvoll, weil so ein Wechsel des Netzwerks oder eine Mitgliedschaft in verschiedenen Netzwerken vereinfacht wird.
Unter der Zielsetzung der Gewinnkonzentration wäre dieses Vorgehen sicher zum Scheitern verurteilt, da es uns aber darum geht Kosten und Aufwand möglichst klein zu halten, fahren wir mit diesem Ansatz wahrscheinlich besser.
Projektabwicklung
Dienstag, 25. November 2008auch wenn im Hintergrund der bchh08 Sonntag schon in Arbeit ist, will ich nochmal zurück zu meinem Diplom kommen.
Eine wichtige Frage, die immer wieder gestellt wird, ist “wie gehen wir mit Projekten um”. Denn hier gibt es einen klaren Intertessen Konflikt mit Posthäusern und Agenturen. Aber die Wirklichkeit sieht nun mal so aus, dass uns als Individuum Projekte angeboten werden (meist auf Basis persönlicher Kontakte) und wir uns irgendwie die richtigen Leute zusammen suchen. Und immer mal wieder steht man mit seinen Agenturkunden in Konflikt. Zum Glück nicht immer, denn oft wissen unsere direkten Auftraggeber garnicht welche Agenturen es gibt.
Aber Trotzdem müssen wir damit umgehen, deshalb schlage ich folgende Lösung vor:
- Die Glanzunion beschränkt sich auf eine relativ kleine, flexible Grundausstattung (z.B. ein paar MacPro mit Adobe und FCP und einen kleinen Server mit Backup System.) Wer mehr haben will, soll selber ne Agentur oder nen Posthaus gründen.
- Wenn Projekte zu groß für uns werden, dann rufen wir einfach bei der passenden Agentur an und arbeiten mit ihnen zusammen.
Wir kehren einfach das Prinzip um, anstatt dass wir die Festangestellten in Agenturen unterstützen. Holen wir uns die Unterstützung der Agenturen. So haben alle etwas davon. Das ganze Geschäft ist eh ein geben und nehmen. Und am Ende machen wir geilere Projekte und haben zugleich eine effektivere Auslastung für alle.
Probleme lösen, nicht schaffen!
Dienstag, 18. November 2008Wie schon beschrieben, verhindert Verantwortungsverwaltung oft die Problemlösung. Aber viele haben Angst davor, dass bei fehlenden Verantwortlichkeiten sich niemand darum kümmert. Ich sehe das frei nach Passig und Lobo
Probleme sind wie dreibeinige Hunde, sie kommen immer zu dem, der sich um sie kümmert
und ergänze noch, wenn sich keiner drum kümmert, war das Problem nicht wichtig.
Trotzdem halte ich ein sinnvolles Problem Management für wichtig. Vielleicht auch in Form eines Wikis.
- Wer ein Problem erkennt, schreibt es auf
- Wer das Problem wichtig findet, gibt dem Problem seine Stimme (einsehbar)
- Wer einen Lösungsansatz hat, beschreibt den (inkl. Kosten auch Arbeitskosten)
- Wer bereit ist, das Geld zu investieren, kann sein Budget zur Verfügung stellen (Mehr später beim Thema Geld)
- Ist das Geld/Unterstützung zusammen, wird der Plan umgesetzt
- Problem kommt ins Archiv
Natürlich kann man auch bei jedem Schritt das Problem sofort lösen oder die Beschreibung/Lösung verbessern.
Ich halte es für absolut notwendig, dass auftretende Probleme für alle Beteiligten sichtbar sind. Große Probleme werden dann automatisch die Aufmerksamkeit vieler bekommen, kleine Probleme vielleicht von wenigen wahrgenommen.
Durch die Sichtbarkeit der “auch als Problemempfinder” ist es zudem möglich sich in einer kleinen interessierten Gruppe zusammen zu finden und das Problem zu bearbeiten/lösen.