Zerfall einplanen

hmm, wie erkläre ich das. Am besten ich fange ganz am Anfang an, nämlich bei Peng. Nachdem Peng ins zweite Jahr und das dritte Pengland eingezogen war kamen erste bestreben auf, endlich Geld mit der Arbeit zu machen (Aufwandsentschädigung). Ausserdem wurde von ein paar Mitstreitern versucht eine kommerzielle Party (gegen den Willen der meisten Mitglieder) unter dem Label von Peng zu veranstalten. Aber nachdem die Party eine unglaubliche Pleite wurde, war auch dem letzten klar, dass finanzielle Bereicherung kein Ziel von Peng sein konnte. Auf der anderen Seite stellte sich aber heraus, dass viele, die Verantwortung bei Peng übernommen haben, dadurch Jobs in verschiedenen Bereichen bekamen. Einfach weil die Leute gemerkt haben: “der kann was, auf den kann man sich verlassen.” Nachdem wir das endlich erkannt haben, war es zum einen leichter auf sein “Schmerzensgeld” zu verzichten und es entwickelte sich die Idee zu “PengPro”. … nachdem feststand, dass “PengPro” und Peng trotz aller Gemeinsamkeiten unterschiedliche Ziele verfolgten, wurde ein anderer Name gesucht … und ich einigte mich mit Melih auf “Glanzunion”.

Jetzt gibt es also schon zwei Organisationen. Jede mit eigenen Zielen und eigenen Wegen. Und warum sollte die Zukunft der Glanzunion anders weiter gehen. Der Kern der Glanzunion ist erst mal Film und Design, aber dazu passt doch auch Dokumentar Film und dazu passt doch Journalismus. Aber sobald genug Leute in diesem Bereich beheimatet sind, warum sollte man das ganze nicht abspallten? Nicht weil ich keine Journalisten dabei haben will, sondern, weil Sie in einigen Details andere Anforderungen haben als wir. Würden wir jetzt versuchen ein Angebot zu schaffen, das allen gerecht wird, würden wir uns auch einen riesigen Verwaltungsklotz ans Bein binden. Durch die Abspaltung würde für beide Gruppen dieser Balast abfallen.

Um diese Abspaltungen zu vereinfachen können die Neugründer auf die Grundlagen (website, Logo, Datenbanken usw.) zugreifen, wenn Sie im gegenzug auch ihre Weiterentwicklungen dem Rest des Netzwerk-Netzwerks zur Verfügung stellen. Durch diese gemeinsame Struktur wird eine Kooperation der Netzwerke, bzw. der Mitglieder stark vereinfacht. Ausserdem finde ich eine gemeinsame Nutzerverwaltung sinnvoll, weil so ein Wechsel des Netzwerks oder eine Mitgliedschaft in verschiedenen Netzwerken vereinfacht wird.

Unter der Zielsetzung der Gewinnkonzentration wäre dieses Vorgehen sicher zum Scheitern verurteilt, da es uns aber darum geht Kosten und Aufwand möglichst klein zu halten, fahren wir mit diesem Ansatz wahrscheinlich besser.

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